+++ Offene Worte im ARD-Talk +++ Konflikt zwischen Ehrlichkeit und schlechtem Gewissen +++
Schlechtester Schauspieler? Lars Eidinger nennt im ARD-Talk „Inas Nacht“ einen Namen – und bereut es sofort. Er spricht offener, als ihm lieb ist, doch Moderatorin Ina Müller versteht sein schlechtes Gewissen nicht. Man muss nicht auf jede Frage antworten, das gilt auch für Gäste bei „Inas Nacht“, besonders wenn Fragen vom Publikum auf Bierdeckeln vorgelesen werden. In der aktuellen Folge wollte jemand von Lars Eidinger wissen, wer für ihn der schlechteste Schauspieler in Hollywood sei. Der vielfach ausgezeichnete Schauspieler antwortete laut Focus freimütig, wünschte sich aber sofort, es nicht getan zu haben. „Ähm … Robert Pattinson“, sagte Eidinger, als Ina Müller die Frage vorlas. Er zuckte zusammen und fügte hinzu: „Mit dem hab ich sogar schon mal gespielt. Das ist jetzt auch gemein, dass ich das gesagt hab.“ Ina Müller entgegnete, dass man das doch sagen dürfe.
»Inas Nacht«: Lars Eidinger nennt Robert Pattinson „schlechtesten Schauspieler“ – und bereut es sofort

Gastgeberin Ina Müller (M.) begrüßt in der Hamburger Seemannskneipe ‚Zum Schellfischposten‘ den Schauspieler Lars Eidinger (l.) und die ehemalige Profi-Tennisspielerin und heutige Fernsehmoderatorin und Schriftstellerin Andrea Petković (r.)
Robert Pattinson wurde laut Focus durch die „Twilight“-Verfilmungen zum Hollywoodstar und spielte an der Seite von Kristen Stewart. Zuletzt war er unter anderem in „Tenet“ (2020) und als „The Batman“ (2022) zu sehen. Peinlich berührt von seiner eigenen Aussage verriet Eidinger dem Publikum noch seinen Lieblingsschauspieler: Für ihn ist Leonardo DiCaprio der größte lebende Schauspieler. „Er hat etwas, das ich nicht verstehe“, sagte Eidinger, „und er hat eine wahnsinnige Spiellust.“ Ina Müller kam erneut auf Pattinson zurück und betonte, dass man sagen dürfe, wenn jemand nicht gut spiele. „Wenn du kritisch bist, hast du oft ein schlechtes Gewissen“, meinte sie. Eidinger erwiderte darauf, dass er sich vorstellen könne, wie es wäre, wenn Robert Pattinson gefragt würde, wer der schlechteste Schauspieler in Deutschland sei, und er antwortete „Lars Eidinger“. Dann denke man nicht: „Darf er doch sagen!“
»Inas Nacht«: Lars Eidinger nennt Robert Pattinson „schlechtesten Schauspieler“ – und bereut es sofort
Auch interessant:
- Terra X: Rückkehr zum Mond
- Vom Buch auf die Leinwand: Die heißesten Buchverfilmungen 2026
- Wie kann eine TV-Doku über Trump sich plötzlich wie ein politischer Thriller anfühlen?
- »Let’s Dance«: Diese 13 Prominenten der neuen Staffel stehen fest
- 25. Film der Krimireihe »Friesland« im ZDF
Ina Müller las daraufhin die nächste Frage vom Bierdeckel vor: „Wer soll dich spielen, wenn dein Leben verfilmt wird?“ Eidingers Antwort löste lautes Lachen aus: „Robert Pattinson.“ Außerdem erzählte Eidinger laut Focus, dass er als Jugendlicher einmal gegen die Nummer 100 der Frauen-Weltrangliste im Tennis gewonnen habe.
Dieses gemeinsame Gesprächsthema verband ihn mit Andrea Petković, dem zweiten Gast des Abends und ehemaligen Tennis-Star. Petković kritisierte, dass Deutsche oft zu klein denken. „Im Sport musst du groß denken“, sagte die 37-Jährige. „Mit 14 musst du denken, du wirst Nummer 1 der Welt. Ob das passiert, ist eine andere Frage.“ Eidinger hakte ein und erzählte, dass er früher gesagt habe: „Ich bin der beste Schauspieler der Welt.“ Das habe man ihm in Deutschland übel genommen. Petković fand das ungerecht und meinte, in Amerika würde man sagen: „Yeah, you go get it!“ Eidinger setzte die Pointe: „Heute ärgern sich alle, weil ich recht hatte.“
Textquelle: Focus // Bildquelle: NDR/Morris Mac Matzen
Sucy Pretsch veröffentlicht »Die letzte Show«

Sucy Pretsch feiert mit ihrem Debütroman „Die letzte Show“ einen eindrucksvollen Einstieg ins Horror-Genre. Die Geschichte entführt uns in eine dystopische Zukunft, in der die Schweiz zur isolierten Zombie-Zone geworden ist. Im Mittelpunkt steht Randy Rivers, ein gescheiterter Late-Night-Moderator, der alles aufs Spiel setzt und einen Zombie in seine Show einlädt – ein riskanter Schachzug, der ihn in die gefährlich verseuchten Straßen Zürichs führt.
Mit fesselnder Spannung, unerwarteten Wendungen und tiefen Einblicken in das, was es bedeutet, menschlich zu sein, wird „Die letzte Show“ zu einem must-read für Horror-Fans. Das Buch kombiniert packende Action mit einer berührenden Geschichte – ein Albtraum, der unter die Haut geht.
HIER klicken, um den Horrorroman bei Amazon zu kaufen.
» ZU »Sucy Pretsch präsentiert Debütroman »Die letzte Show«
» Rezension zu Dr. Mark Beneckes »Aus der Dunkelkammer des Bösen«
» »Leichen pflastern seinen Weg« – Rezension zu Adrian Langenscheids neuem Buch
» ZU »Booster für Podcasts & True Crime – Teil 1/2« und »Teil 2/2«
» ZU DEN KURZGESCHICHTEN