Heftiger Streit um Migration und Kriminalität bei »maischberger«
+++ Migration und Kriminalität: Zahlen, Meinungen und heftige Wortwechsel bei Maischberger +++ Palmer versus Türmer: Zwischen Statistik, Integration und kontroversen Sichtweisen +++
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer und Juso-Chef Philipp Türmer lieferten sich bei „maischberger“ eine hitzige Debatte. Im Mittelpunkt stand der Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität. Palmer sagte, man sehe einen deutlichen Anstieg bei Gewaltkriminalität und erklärte, Iraker, Syrer und Afghanen seien laut Statistik sechsmal häufiger vertreten als ihr Bevölkerungsanteil. Türmer widersprach und wollte diesen direkten Zusammenhang nicht akzeptieren. Doch Palmer unterbrach ihn und warf ihm einen „billigen Taschenspielertrick“ vor.
Heftiger Streit um Migration und Kriminalität bei »maischberger«

Auch interessant:
- »Wendepunkt: Generation 9/11« zieht eine lange Spur bis in unsere gespaltene Gegenwart
- Deutscher Fernsehpreis 2026: Alle Gewinner und eine Rede, die Mut macht
- 60 Jahre Star Trek: Warum uns die Enterprise noch immer Hoffnung macht
- Mr. T nennt seine Netflix-Doku „Müll“ – das A-Team lässt grüßen
- »Mayday« bei Apple TV: Kenneth Branagh spielt Ryan Reynolds an die Wand
Türmer konterte, Palmer solle das Ifo-Institut befragen, da es zu dem Thema geforscht habe. Palmer dagegen verwies auf die Polizeiliche Kriminalstatistik und betonte, es gehe nicht um Migration als Ganzes, sondern speziell um die Fluchtbewegungen der letzten zehn Jahre. In dieser Zeit, so Palmer, habe sich bei den neu Zugewanderten die Gewaltkriminalität deutlich erhöht. „Es geht nicht um den Arbeiter am Band oder die Krankenschwester in Offenbach“, stellte Palmer klar, sondern um eine bestimmte Gruppe. Dabei betonte er, dass es viele hervorragend integrierte Migranten gebe. Dass Türmer alles gleichsetze, sei für Palmer nur ein Versuch, das Problem kleinzureden. Manche Menschen, so Palmer zum Schluss, leugneten auch Klimawandel oder demografischen Wandel – andere wollten die Realität von Gewalt einfach nicht sehen.
Die komplette Sendung vom 19. November 2025 gibts in der ARD-Mediathek
Textquellen: ARD, focus.de // Bildquelle: WDR, Gudrun de Maddalena






