Welche Kino-Hits erwarten uns 2026?

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2025 war ein starkes Kinojahr, dominiert von großen Marken und Animationsfilmen. An den Kinokassen setzte sich ein überraschender Spitzenreiter durch: Der chinesische Animationsfilm „Ne Zha 2“ wurde zum weltweit erfolgreichsten Film des Jahres und brach den Rekord als umsatzstärkster Animationsfilm aller Zeiten. 2026 knüpft an dieses Blockbuster-Niveau an und bringt eine dichte Mischung aus Fortsetzungen, Literaturverfilmungen, Arthouse-Projekten und großen Studioproduktionen ins Kino.

Das neue Kinojahr 2026 bietet eine breite Palette an Filmen. Große Fortsetzungen wie „Dune 3“, „Spider-Man: Brand New Day“ und „Toy Story 5“ stehen neben originären Stoffen wie „Die Odyssee“ und „Marty Supreme“. Ergänzt wird das Programm durch romantische Stoffe wie „Hamnet“ und „Sturmhöhe“.

Bereits Ende 2025 lief der Historienfilm „Rückkehr nach Ithaka“ von Uberto Pasolini im Kino. Er erzählt von der Heimkehr des Odysseus in seine Heimat. Juliette Binoche spielt Penelope, Ralph Fiennes den unerkannten Helden, der nach Jahrzehnten in der Fremde zurückkehrt.

2026 kehrt der klassische Stoff von Homer erneut auf die Leinwand zurück – diesmal als großes Epos von Christopher Nolan. „Die Odyssee“ wartet mit einem hochkarätigen Ensemble auf. Zendaya, Tom Holland, Robert Pattinson und Anne Hathaway gehören zum Cast. Matt Damon übernimmt die Rolle des Odysseus. Wie bei Nolan üblich, ist über den Inhalt kaum etwas bekannt. Nur der Starttermin steht fest: Der Film soll am 16. Juli in die Kinos kommen.

Welche Kino-Hits erwarten uns 2026?

Gleich zu Jahresbeginn starten mehrere prominente Literaturadaptionen. François Ozon zeigt in „Der Fremdeab dem 1. Januar seine Version des gleichnamigen Romans von Albert Camus.

Ab dem Valentinstag, dem 13. Februar, folgt der Liebesfilm „Wuthering Heights – Sturmhöhe“. Jacob Elordi und Margot Robbie übernehmen die zentralen Rollen. Regisseurin Emerald Fennell hält sich dabei nicht streng an die Vorlage von Emily Brontë. Fans des englischen Klassikers sollten sich auf eine freie Interpretation einstellen.

Schon Mitte Januar startet mit „Extrawurst“ eine deutsche Gesellschaftskomödie. Im Mittelpunkt steht das einzige muslimische Mitglied eines deutschen Tennisvereins. Die Frage: Soll für ihn eine „Extrawurst“ gegrillt werden – oder nicht? Hape Kerkeling spielt einen Vereinsmeier, der die Stimmung maßgeblich prägt.

Hape Kerkeling ist 2026 gleich zweimal im Kino präsent. Ab dem 26. März startet „Horst Schlämmer sucht das Glück“. Davor, am 29. Januar, kommt die Joachim-Meyerhoff-Verfilmung „Diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ in die Kinos. Senta Berger spielt darin eine exzentrische Großmutter.

Am 12. Februar startet „Die Ältern“ nach Jan Weiler in der Kinoversion von Sönke Wortmann. Sebastian Bezzel verkörpert einen „Superpapi“, der sich plötzlich auf dem familiären Abstellgleis wiederfindet.

Ab dem 5. März starten zwei weitere große Literaturverfilmungen. „Der Astronaut“ mit Sandra Hüller und Ryan Gosling basiert auf Andy Weirs Sci-Fi-Roman „Project Hail Mary“. Im Zentrum steht ein Wissenschaftler, der alleine durch das Weltall reist und dort Unerwartetes erlebt.

Maggie Gyllenhaal hat sich den Frankenstein-Stoff vorgenommen. Ihr Film „The Bride! Es lebe die Braut“ verlegt die Geschichte ins Chicago der 1930er-Jahre. Christian Bale und Jessie Buckley gehören zur Besetzung. Der Ton des Films ist eher grotesk als klassischer Horror.

Richard Linklater richtet seinen Blick auf die männlichen Ikonen der französischen „Nouvelle Vague“. Besonders interessiert ihn die Entstehungsgeschichte von Jean-Luc Godards „Außer Atem“. Der Belmondo-Part geht an den französischen Newcomer Aubry Dullin, der schon als Jugendlicher als Belmondo-Lookalike auffiel und sich deshalb zum Casting meldete. Der Film soll ab dem 12. März zu sehen sein.

Auch große Regienamen liefern 2026 neuen Kinostoff. Steven Spielberg bringt ab dem 11. Juni den Sci-Fi-Film „Disclosure Day“ ins Kino. Über die Handlung sind bislang nur wenige Details bekannt.

Jim Jarmusch feierte mit „Father Mother Sister Brother“ bereits Weltpremiere in Venedig und gewann dort im August den Goldenen Löwen. Der Film startet am 26. Februar regulär. Das starbesetzte Werk mit Cate Blanchett, Tom Waits, Adam Driver und Vicky Krieps erzählt in drei Episoden von Familienbeziehungen.

İlker Çataks Drama „Gelbe Briefe“ startet am 5. März. Teile des Films wurden in Hamburg gedreht. Im Zentrum steht ein Künstler-Ehepaar aus Ankara. Der Film gilt als möglicher Kandidat für die Berlinale.

Welche Kino-Hits erwarten uns 2026?

2026 bringt zahlreiche Fortsetzungen etablierter Marken ins Kino. „Jumanji 3“ ist ab dem 10. Dezember geplant. „The Mandalorian & Grogu“ aus dem „Star Wars“-Universum startet am 20. Mai. „Toy Story 5“ soll am 19. Juni in die Kinos kommen. Diese Filme dürften vor allem Familien anziehen.

Auch Superheldenfans werden bedient. „Spider-Man: A Brand New Day“ ist ab dem 30. Juli angekündigt. „Avengers 5: Doomsday“ folgt am 16. Dezember und setzt das Marvel-Universum fort.

Im Dezember präsentiert Denis Villeneuve den dritten und abschließenden Teil seines „Dune“-Epos. „Dune 3“ soll am 17. Dezember starten. Wieder mit dabei sind Timothée Chalamet, Rebecca Ferguson und Zendaya.

Zum Jahresende setzt Robert Eggers einen weiteren Akzent mit „Werwolf“. Die Handlung spielt im mittelalterlichen England. Willem Dafoe, Aaron Taylor-Johnson und Lily-Rose Depp zählen zum Ensemble.

Im Dezember werden außerdem die Oscar-Longlists veröffentlicht. Zu den Kandidaten könnte Chloé Zhaos Drama „Hamnet“ gehören. Der Film startet bereits am 15. Januar. Mit Jessie Buckley und Paul Mescal wird darin das fiktive Familienleben von William Shakespeare erzählt.

Textquellen: kino.de, NDR.de // Bildquelle: Shutterstock


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