+++ Star aus „Grey’s Anatomy“ und „Euphoria“ verliert Kampf gegen ALS +++ Diese Rollen und Fakten machen Eric Dane für immer unvergessen +++
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Er war der Mann mit dem Lächeln, das ganze Wohnzimmer zum Schmelzen brachte. In „Grey’s Anatomy“ wurde Eric Dane als Dr. Mark Sloan zum Serien-Schwarm – Fans tauften ihn „McSteamy“, viele einfach „McSexy“. Jetzt ist der Schauspieler mit nur 53 Jahren gestorben. Ursache: ALS, eine unheilbare Nervenkrankheit.
Grey’s-Anatomy-Liebling Eric Dane mit 53 gestorben – was Fans über seine gefährliche Krankheit wissen müssen
Weniger als ein Jahr vor seinem Tod hatte Dane öffentlich gemacht, dass bei ihm Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert worden war. Die Diagnose traf Millionen Fans wie ein Schlag – und ihn selbst mitten im Leben: Erfolgreicher Serienstar, gefragter Mann im Kino, zweifacher Vater.
Seine letzten Tage wurden im Kreis der Familie verbracht: enge Freundinnen und Freunde, seine Ehefrau Rebecca Gayheart und die beiden Töchter Billie und Georgia. Für sie war er nicht „McSteamy“, sondern einfach Vater – der Mann, der trotz Krankheit nicht aufgab und bis zuletzt Mut machen wollte.
Schon im Sommer hatte Dane offen erzählt, dass sein rechter Arm praktisch nicht mehr funktionierte. Später wurde er im Rollstuhl fotografiert. Auf die Frage eines Paparazzos, was er seinen besorgten Fans sagen wolle, lautete seine Botschaft: Den Glauben dürfe niemand verlieren. Gleichzeitig setzte er seine Bekanntheit dafür ein, über ALS aufzuklären und mehr Forschung einzufordern.
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Beruflich blieb er bis zuletzt präsent: Vom Durchbruch als Dr. Mark Sloan in „Grey’s Anatomy“ über seine dunkle, viel diskutierte Rolle als Cal Jacobs in „Euphoria“ bis hin zu neuen Projekten – Danes Name stand für Serien mit Suchtfaktor. Seine geplanten Memoiren sollten 2026 erscheinen und einen Blick auf die entscheidenden Momente seines Lebens werfen: den ersten Drehtag am „Grey’s“-Set, die Geburten seiner Töchter – und den Augenblick, in dem er von seiner ALS-Erkrankung erfuhr. Ob und in welcher Form dieses Buch nun noch veröffentlicht wird, ist derzeit offen.
Was ist ALS eigentlich?
Hinter den drei Buchstaben steckt eine der grausamsten Nervenkrankheiten überhaupt: Amyotrophe Lateralsklerose (ALS).
- Bei ALS werden nach und nach die Nervenzellen zerstört, die die Muskeln steuern.
- Die Folge sind zunehmende Muskelschwäche und Lähmungen – zunächst oft an Händen, Armen oder Beinen, später auch an der Atem- und Schluckmuskulatur.
- Typisch sind Probleme beim Gehen, Greifen, Sprechen, Schlucken und schließlich Atmen.
- Das Denken bleibt in den meisten Fällen klar – genau das macht die Krankheit für Betroffene und Angehörige so belastend: Der Kopf ist da, der Körper gehorcht immer weniger.
- Eine Heilung existiert derzeit nicht. Medikamente und Therapien können den Verlauf etwas verlangsamen und Symptome lindern, den tödlichen Ausgang aber meist nur hinauszögern.
ALS verläuft in der Regel fortschreitend und endet häufig innerhalb weniger Jahre tödlich – meist, weil die Atemmuskulatur versagt. Weltweit bekannt wurde die Krankheit unter anderem durch den Baseballspieler Lou Gehrig und den Physiker Stephen Hawking.
In diesen Filmen und Serien war Eric Dane zu sehen
Viele kennen ihn vor allem aus dem Fernsehen – aber Eric Dane stand auch in einigen großen Kino-Produktionen vor der Kamera. Eine Auswahl seiner bekanntesten Arbeiten:
Serien
- „Grey’s Anatomy“ – als Dr. Mark Sloan („McSteamy“), der charismatische Chirurg, der die Krankenhaus-Serie über Jahre mitprägte
- „Euphoria“ – als Cal Jacobs, ein Familienvater mit düsteren Geheimnissen
- „The Last Ship“ – als Captain Tom Chandler in der gleichnamigen Actionserie
- Frühere Rollen und Gastauftritte u. a. in „Saved by the Bell“, „Married… with Children“ („Eine schrecklich nette Familie“), „Charmed“
Kinofilme (Auswahl)
- „X-Men: The Last Stand“ – als Mutant Jamie Madrox („Multiple Man“)
- „Open Water 2: Adrift“
- „Marley & Me“ – an der Seite von Jennifer Aniston und Owen Wilson
- „Valentine’s Day“ – Starbesetzte Liebeskomödie mit u. a. Julia Roberts und Ashton Kutcher
- „Burlesque“ – Musik-Drama mit Cher und Christina Aguilera
- „Borderline“
- „Americana“
- „Bad Boys: Ride or Die“
- „Dangerous Waters“
Damit hinterlässt Eric Dane ein Werk, das vom fluffigen RomCom-Kino bis hin zu düsteren Serienfiguren reicht – und eine Geschichte, die nun untrennbar mit einer Krankheit verbunden ist, über die viel zu wenig gesprochen wird. Seine Fans behalten ihn als „McSteamy“, aber auch als Kämpfer gegen ALS in Erinnerung.
Textquellen: Bild, [1] Wikipedia – Eric Dane (Lebensdaten, Serien- und Filmrollen) — https://en.wikipedia.org/wiki/Eric_Dane
[2] BBC – „Grey’s Anatomy star Eric Dane dies at 53 after ALS diagnosis“ (20.02.2026) — https://www.bbc.com/news/articles/c78j01n775ko
[3] IMDb – Eric Dane – Filmography (Auswahl der Filme) — https://www.imdb.com/name/nm0199312/
[4] Apple TV – Eric Dane – Movies and Shows (Auswahl der Kinofilme) — https://tv.apple.com/
Bildquelle: Shutterstock
Zusammenfassung
Eric Dane, der als „McSteamy“ aus „Grey’s Anatomy“ und später in „Euphoria“ berühmt wurde, ist mit 53 Jahren an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS gestorben. Weniger als ein Jahr nach seiner Diagnose verbrachte er seine letzten Tage im Kreis seiner Familie. Während die Krankheit ihm nach und nach die Muskelkraft raubte und er schließlich im Rollstuhl saß, nutzte Dane seine Bekanntheit, um über ALS aufzuklären. Unvergessen bleibt er durch seine Kultrolle als Dr. Mark Sloan, seine Auftritte in Serien wie „The Last Ship“ und Filmen wie „X-Men: The Last Stand“, „Marley & Me“, „Valentine’s Day“ und „Burlesque“.