»Gefangen im Niemandsland« – Der Flüchtlingsfilm der Europas dunkles Geheimnis enthüllt

»Gefangen im Niemandsland« – Der Flüchtlingsfilm der Europas dunkles Geheimnis enthüllt

Im Industriegebiet von Griechenland steht ein Lager, in dem Träume in Warteschlangen verenden. Mittendrin Nasser und sein Bruder Yassin, beide verliebt in Film und Kamera. Während andere auf Bescheide warten, drehen sie mit Freundinnen und Freunden schräge Sketch Comedy. Aus dem tristen Alltag entsteht ihr eigenes kleines Kino voller Gänsehautmoment und schwarzem Humor.

»Gefangen im Niemandsland« – Der Flüchtlingsfilm der Europas dunkles Geheimnis enthüllt

»Gefangen im Niemandsland« – Der Flüchtlingsfilm der Europas dunkles Geheimnis enthüllt
Nasser stellt sich vor, er darf in Schweden einreisen. In seiner Vorstellung fahren da alle Jugendlichen im Cabrio und sind gut drauf. Von links: Ein Schwede (Jonathan Peller), ein schwedischer Fahrer (Anselm Haderer), ein Mitfahrer (Konstantin Krisch) und eine Studentin (Eva Ariane Heise)

Das Lager Xoftex wirkt wie ein Niemandsland, umgeben von Bahngleisen, Schmugglern und Hoffnungslosigkeit. Drinnen kämpfen Jugendliche gegen Langeweile, Demütigung und die Angst, einfach vergessen zu werden. Je länger die Asylentscheidung dauert, desto stärker fühlt sich Nasser zu Akte und Quote reduziert. Die Kamera wird zu seinem Schutzschild gegen Ohnmacht und Kontrollverlust.

In den kurzen Filmen spielen sie Verletzungen nach, verwandeln Trauma in Kunst, Komik und manchmal bitteren Grusel. Doch die klaustrophobische Lagerwelt holt Nasser immer wieder ein. Die Erinnerung an die Überfahrt von Syrien nach Griechenland bricht auf und zieht ihn in Fantasiewelten.

Regisseur Noaz Deshe kennt diese Realität aus Theaterworkshops mit geflüchteten Jugendlichen im echten Lager Softex. Viele Darstellerinnen und Darsteller waren selbst auf der Flucht und bringen ihre Geschichten vor die Kamera. So mischt der Film nachgespielte Szenen mit echten Erfahrungen und zeigt Europas Grenzpolitik aus der Innenperspektive. Xoftex wurde auf internationalen Festivals gefeiert und erzählt ein bewegendes, modernes Flüchtlingsdrama mit Kino und Gänsehautgarantie.

Ab Freitag, 13. März 2026, in der ZDF Mediathek, verfügbar für 90 Tage.
Montag, 16. März 2026, 0.00 Uhr im ZDF Fernsehen.

Textquelle: ZDF // Bildquelle: ZDF / Noaz Deshe/Arden Film


Zusammenfassung

Nasser sitzt mit seinem Bruder Yassin in einem abgelegenen Flüchtlingslager in Griechenland fest. Um nicht zu zerbrechen, drehen sie mit Freundinnen und Freunden schräge Sketch Filme und bauen sich ihr eigenes kleines Kino. Doch hinter dem Humor stecken Angst, Trauma und ein System, das sie nur als Nummer sieht. Xoftex zeigt diese harte Realität aus der Innenperspektive und wird so zu einem schonungslosen, bewegenden Film über Hoffnung im Stillstand.

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