»Mental krank« durch TV-Hass? Chris Töpperwien wirft bei »Goodbye Deutschland« hin

Foto: RTL / Stefan Menne

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Seit Jahren kennen viele Chris Töpperwien als den Currywurstmann, der mit „Goodbye Deutschland“ ausgewandert ist. Nun beendet er das Kapitel TV-Doku – und spricht so offen wie selten über den Preis, den er dafür bezahlt hat.

»Mental krank» durch TV-Hass? Chris Töpperwien wirft bei »Goodbye Deutschland« hin

Nach mehr als einem Jahrzehnt steigt der 52-Jährige aus der VOX-Sendung aus. Am Sonntag, dem 8. März, stand er zum letzten Mal für „Goodbye Deutschland“ vor der Kamera. Direkt danach wandte er sich auf Instagram an seine rund 166.000 Follower und machte seinen Abschied offiziell.

In seinem Statement erinnert Töpperwien daran, wie lange ihn das TV-Publikum begleitet hat. Vierzehn Jahre lang hätten Menschen sein Leben beobachtet, mitgefiebert und seine Auswanderer-Reise verfolgt. Für dieses Interesse und die Unterstützung zeigt er sich ausdrücklich dankbar und betont, dass ihn die Sendung beruflich erst groß gemacht hat.


⭐️ Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Ausstieg nach mehr als zehn Jahren bei „Goodbye Deutschland“
  • Letzter Drehtag am 8. März
  • Große Dankbarkeit gegenüber Fans und Sender
  • Vierzehn Jahre TV-Begleitung seines Auswanderer-Lebens
  • Massive Belastungen durch mediale Öffentlichkeit und Hass
  • Eigene Aussage, mental krank geworden zu sein
  • Heimlicher Beginn einer Therapie
  • Kein kompletter Rückzug aus der Öffentlichkeit geplant
  • Zukunftsprojekte vor oder hinter der Kamera in Aussicht
  • Klarer Wunsch nach weniger Drama und mehr positiven Inhalten

Neben der Dankbarkeit spricht er klar über die dunkle Seite der ständigen Öffentlichkeit. Die mediale Dauerpräsenz brachte laut ihm nicht nur schöne Momente, sondern auch massive Belastungen mit sich. Hasskommentare, Berichte und Äußerungen über ihn hätten sich über Jahre aufgestaut. Er schildert, dass ihn viele dieser Dinge stärker getroffen haben, als Außenstehende ahnen. Aus seiner Sicht ist er dadurch irgendwann „mental krank“ geworden.

Töpperwien beschreibt, dass irgendwann der Punkt erreicht war, an dem er für sich selbst Verantwortung übernehmen musste. Kurz vor seinem Abschied war bekannt geworden, dass er sich heimlich in Therapie begeben hat. Dieser Schritt wirkt wie eine direkte Reaktion auf den psychischen Druck, der durch den medialen Umgang mit seiner Person entstanden ist.

»Mental krank» durch TV-Hass? Chris Töpperwien wirft bei »Goodbye Deutschland« hin
„Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“.

Ganz verschwinden möchte er nicht. Töpperwien kündigt an, dass man ihn irgendwann wiedersehen werde – an einem anderen Ort, in einem anderen Format. Er beschreibt sich als sehr kreativen Menschen, der sowohl vor als auch hinter der Kamera arbeiten kann. Künftig will er Projekte verfolgen, die ihm wirklich Freude bereiten.

Drama und künstliche Aufregung sollen für ihn keine Rolle mehr spielen. Stattdessen möchte er das Positive in den Mittelpunkt rücken und sich auf Dinge konzentrieren, die ihm wichtig sind und gut tun. Sein Fazit nach all den Jahren ist deshalb ambivalent: Es gab große Chancen, aber auch einen hohen Preis.

Zum Schluss seines Statements überwiegt bei Töpperwien eindeutig die Dankbarkeit. Er bedankt sich bei den Fans von „Goodbye Deutschland“, die ihm über viele Jahre die Treue gehalten haben. Auch dem Sender und den Verantwortlichen spricht er seinen Dank aus, weil sie ihm diese lange und intensive Reise erst ermöglicht haben.

Textquelle: Focus, VOX // Bildquelle: RTL / Stefan Menne


Zusammenfassung

Chris Töpperwien steigt nach rund 14 Jahren bei „Goodbye Deutschland“ aus. Auf Instagram erklärt er, die ständige Öffentlichkeit, mediale Angriffe und Hass hätten ihn psychisch krank gemacht. Er hat eine Therapie begonnen und will Verantwortung für seine mentale Gesundheit übernehmen. Trotz aller Schattenseiten zeigt er sich dankbar gegenüber Fans und Sender, kündigt aber an, künftig nur noch bei Projekten dabei zu sein, die ihm guttun – vor oder hinter der Kamera.

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