+++ Sci-Fi-Hit „Project Hail Mary“ stellt neue Rotten-Tomatoes-Rekorde auf +++ Während Gosling glänzt, wird Sandra Hüller still zur heimlichen Hauptattraktion +++
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Ryan Gosling fliegt wieder ganz nach oben – diesmal ins All. Sein neuer Sci-Fi-Film „Project Hail Mary“ („Der Astronaut“) sorgt noch vor dem Kinostart für Ausnahmezahlen auf Rotten Tomatoes. Das Weltraum-Abenteuer nach dem Roman von „Der Marsianer“-Autor Andy Weir wird von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert. Schon die ersten Vorführungen reichen, um Geschichte zu schreiben. Der Publikumsscore rauscht auf unglaubliche 98 Prozent – ein Wert, von dem die meisten Blockbuster nur träumen.
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Normalerweise bleiben solche Regionen Superhits wie „Top Gun: Maverick“ vorbehalten. Kritikerinnen waren früh hin und weg, die Reviews pendelten sich bei rund 94 bis 96 Prozent Kritikerwertung ein. Schon vor dem Start wird der Film zu einer der meistgelobten Produktionen des Jahres ausgerufen, doch die eigentliche Sensation ist die Reaktion der zahlenden Fans. Über 1000 frühe Zuschauerbewertungen pushen „Project Hail Mary“ in die Champions League. Cineasten und Gelegenheitsgängerinnen sind sich selten so einig, zwischendurch kratzt der Film sogar kurz an der magischen 99-Prozent-Marke. Ob sich das Level bei wachsender Bewertungszahl halten lässt, bleibt der spannende Teil.
Rekorde, Erwartungen, Kassenprognosen
Für Ryan Gosling ist der Film ein persönlicher Meilenstein. Bisher galt „Remember the Titans“ aus dem Jahr 2000 als sein bestbewerteter Film, der Sportklassiker stand bei starken 93 Prozent Publikumsscore. Jetzt überholt ihn sein eigener Sci-Fi-Trip deutlich und markiert eine neue Bestmarke in seiner Karriere. Auch hinter der Kamera wird Rekordluft geschnuppert: Die Regie übernehmen Phil Lord und Chris Miller, bekannt für „The Lego Movie“ und „Spider-Man: A New Universe“. Mit „Project Hail Mary“ landen sie ihren bislang größten Publikumshit und zementieren ihren Ruf als Garant für originelles Mainstream-Kino. Ein Blick auf die Top-Liga bei Rotten Tomatoes macht die Dimension klar. In den letzten fünf Jahren spielte fast nur „Godzilla: Minus One“ mit einem ähnlichen 98-Prozent-Score in derselben Liga. An der Spitze thronte bisher „Top Gun: Maverick“ mit legendären 99 Prozent, „Project Hail Mary“ rückt jetzt gefährlich nah an diesen Rekord heran.
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An der Kasse wird ebenfalls groß gedacht. Frühe Schätzungen sehen ein Startwochenende zwischen 50 und 70 Millionen Dollar, eine starke Basis, bevor der Hype im Mainstream richtig zündet. Als Vergleich dienen zwei Schwergewichte: „F1“ brachte es weltweit auf etwa 633 Millionen Dollar, „Top Gun: Maverick“ zog an allen vorbei und knackte 1,4 Milliarden. „Project Hail Mary“ wird irgendwo dazwischen verortet, die aktuellen Wertungen lassen eher auf das obere Ende hoffen. Spannend ist auch der Blick auf Andy Weirs bisherige Erfolgsbilanz. „Der Marsianer“ mit Matt Damon spielte rund 630 Millionen Dollar ein und kam bei Kritik und Publikum auf stabile 91 Prozent bei Rotten Tomatoes. „Project Hail Mary“ hängt den Vorgänger in allen messbaren Kategorien bereits jetzt ab – und das, bevor der reguläre Kinostart überhaupt gelaufen ist.

Sandra Hüller: Die Prestige-Waffe im All
Während Ryan Gosling die Schlagzeilen dominiert, liefert Sandra Hüller die heimliche Prestige-Komponente. Die deutsche Schauspielerin hat sich in den letzten Jahren eindrucksvoll auf der internationalen Bühne etabliert. Bekannt wurde sie vor allem durch „Toni Erdmann“, doch spätestens mit „Anatomie eines Falls“ und „The Zone of Interest“ spielte sie endgültig in der Oscar-Elite. Beide Filme wurden auf großen Festivals gefeiert und mit Preisen geradezu überhäuft. In „Project Hail Mary“ übernimmt Hüller die Rolle von Eva Stratt, der knallharten Organisatorin hinter der Rettungsmission. Ihre Figur ist die zentrale Drahtzieherin, die den Astronauten überhaupt erst ins All schickt und die politischen wie wissenschaftlichen Fäden zusammenhält. Rotten-Tomatoes-Blicke auf ihre Filmografie zeigen eine beeindruckende Erfolgsserie: Ihre letzten großen Projekte bewegen sich konstant im mittleren bis hohen 90-Prozent-Bereich.
Damit wird Hüller endgültig zum Qualitätssiegel. Wo sie auftaucht, sind starke Kritiken fast schon vorprogrammiert, und „Project Hail Mary“ fügt sich nahtlos in diese Reihe ein. Für Sci-Fi-Fans ist der Film damit nicht nur ein Gosling-Vehikel, sondern auch ein weiterer Karrieresprung für eine der spannendsten europäischen Schauspielerinnen im internationalen Kino. Der Weltraum-Thriller wirkt damit gleich doppelt attraktiv: große Blockbuster-Schauwerte für das breite Publikum – und eine Darstellerin, die seit Jahren zuverlässig Festival- und Kritikerlieblinge anführt.
⭐️ Infobox: „Project Hail Mary“ kurz und knapp
- Originaltitel: Project Hail Mary
- Deutscher Titel: Der Astronaut
- Genre: Sci-Fi-Abenteuer / Weltraum-Thriller
- Vorlage: Roman „Project Hail Mary“ von Andy Weir („Der Marsianer“)
- Hauptdarsteller: Ryan Gosling
- Zentrale Rolle: Eva Stratt, gespielt von Sandra Hüller
- Regie: Phil Lord und Chris Miller
- Rotten-Tomatoes-Publikumsscore: ca. 98 % (frühe Auswertung, über 1000 Stimmen)
- Kritiker-Score: Mitte 90er-Prozentbereich
- Erwartetes US-Startwochenende: ca. 50–70 Mio. US-Dollar
- Vergleichswerte:
- „Der Marsianer“: ~630 Mio. Dollar weltweit, 91 % auf Rotten Tomatoes
- „Top Gun: Maverick“: ca. 1,4 Mrd. Dollar weltweit, 99 % Publikumsscore
Textquellen: serienjunkies.de, Wikipedia // Bildquelle: Shutterstock
Zusammenfassung
„Project Hail Mary“ wird schon vor Kinostart zum Rotten-Tomatoes-Phänomen: Rund 98 Prozent Publikumsscore und Kritikerwertungen im mittleren 90er-Bereich lassen Rekordluft schnuppern. Ryan Gosling liefert den Star-Faktor, doch Sandra Hüller als Eva Stratt sorgt mit ihrer starken Rolle und ihrer beeindruckenden Erfolgsserie dafür, dass der Sci-Fi-Hit auch für anspruchsvolle Filmfans ein Pflichttermin wird.