+++ „Hartz und herzlich“-Pascal will Job, patzt aber schon beim ersten Anruf +++ Chefname weg, Stelle unklar – Fremdscham pur bei RTLZWEI +++
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„Hartz und herzlich“ sorgt wieder für Gesprächsstoff – und für gute Zahlen. Mit alten Folgen holte RTLZWEI am 24. März starke Quoten: In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 8,8 Prozent, bei den 14- bis 29-Jährigen sogar bei 10,1 Prozent. Das Format bleibt damit ein verlässlicher Garant für Spannung am Vorabend – auch wegen Figuren wie Pascal, der als Bürgergeld-Empfänger nun plötzlich einen Job sucht und dabei direkt stolpert.
»Hartz und herzlich«-Pascal will plötzlich arbeiten und blamiert sich beim ersten Job-Anruf
Für viele „Hartz und herzlich“-Fans ist Pascal ein echtes Reizthema. Der 24-Jährige hat in der Vergangenheit fast jede Maßnahme des Jobcenters abgebrochen oder gar nicht erst angetreten. Einen regulären Job hatte er nie, und er machte auch keinen Hehl daraus, dass er von Arbeit wenig hält und lieber vom Staat lebt. Umso überraschender: In Mannheim bewirbt sich Pascal plötzlich in einem Supermarkt. Ausgerechnet der Dauerkunde der Behörden will auf einmal ins Arbeitsleben einsteigen. Doch kaum versucht er, sein Image zu drehen, tappt er schon ins nächste Fettnäpfchen.
Warten auf den Chef – und auf ein Lebenszeichen
Pascal gibt seine Bewerbung im Markt ab, doch danach herrscht Funkstille. Der Filialleiter ist im Urlaub, eine Rückmeldung bleibt aus. „Ich war vor drei Wochen, vier Wochen dort und warte noch auf Rückmeldung“, klagt Pascal in die Kamera. Geduld war nie seine Stärke, das lange Warten macht ihn nervös. Die Erklärung, der Marktleiter sei verreist, will er nicht wirklich gelten lassen. Also beschließt er, selbst aktiv zu werden und nicht nur auf dem Sofa zu sitzen. Er versucht, eine Vertretung zu erreichen, um endlich Klarheit zu bekommen. „Jetzt versuche ich, dass wir das irgendwie mit der Vertretung hinbekommen“, sagt er. Plötzlich wirkt Pascal ungewohnt ehrgeizig – ein Moment, der viele Zuschauerinnen und Zuschauer überraschen dürfte.
Telefonchance mit Ansage – und der erste Patzer
Nach mehreren Anrufen hat Pascal schließlich Glück: Eine Vertretung geht ans Telefon. Eigentlich wäre das der perfekte Moment, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Doch schon die erste Frage trifft ihn unvorbereitet. Wo liege seine Bewerbung, möchte der Mitarbeiter wissen. Pascal stammelt: „Ich hab die beim Herrn … ich weiß gar nicht mehr, wie der Filialleiter heißt.“ Mit diesem Satz ist der peinliche Auftritt perfekt. Wer sich ernsthaft um einen Job bemüht, sollte zumindest den Namen des Chefs kennen. Statt Souveränität liefert Pascal den nächsten Schockmoment für alle vor dem Fernseher, die mitfiebern – oder kopfschüttelnd vor dem Bildschirm sitzen.
»Hartz und herzlich«-Pascal will plötzlich arbeiten und blamiert sich beim ersten Job-Anruf
Damit ist die Pannenserie noch nicht vorbei. Am Telefon folgt die nächste entscheidende Frage: Für welche Position habe er sich denn beworben? Pascal antwortet zögerlich: „So im Verkauf.“ Keine klare Stellenbezeichnung, keine Details, kein sichtbarer Plan. Er wirkt, als sei er völlig unvorbereitet in das Gespräch gegangen. Am anderen Ende der Leitung sorgt das für deutliche Irritation. Der Mitarbeiter des Supermarkts klingt alles andere als überzeugt von dem Bürgergeld-Empfänger. Am Ende bleibt Pascal nur ein erneutes Vertrösten: Er müsse warten, bis der Marktleiter aus dem Urlaub zurück sei. Für ihn bedeutet das wieder Ungewissheit, für das Publikum der nächste Moment zwischen Fremdscham und Gänsehaut.
Zwischen Ernst und Show: Was bleibt von Pascals Jobversuch?
Pascal steht in „Hartz und herzlich“ wie kaum eine andere Figur für Arbeitsfrust und Stillstand. Wenn er dann plötzlich Initiative zeigt und trotzdem an den einfachsten Hürden scheitert, sorgt das für Diskussionen. In sozialen Netzwerken wird heiß gestritten: Verdient er eine echte Chance oder verspielt er sie immer wieder selbst? Klar ist: Seine Auftritte liefern RTLZWEI verlässlich Spannung, Grusel und reichlich Gesprächsstoff. Während andere Protagonistinnen und Protagonisten der Doku mit Sorgerechts-Streit, Geldnöten oder familiären Dramen kämpfen, ringt Pascal mit dem Einstieg in einen normalen Job. Ob er es am Ende wirklich schafft, bleibt offen. Sicher ist nur: Sein Auftritt am Telefon im Supermarkt wird vielen Zuschauerinnen und Zuschauern im Kopf bleiben – als weiteres Kapitel in einer Geschichte zwischen Neustart, Scheitern und Gänsehautmoment.
RTLZWEI zeigt „Hartz und herzlich“ täglich um 18.05 Uhr
Textquellen: RTLZWEI / „Hartz und herzlich“; RTLZWEI-Unternehmensseite zu den Quoten; DWDL.de zu den Marktanteilen der Sendung // Bildquellen: RTL2
Zusammenfassung
In der Doku „Hartz und herzlich“ sorgt Bürgergeld-Empfänger Pascal erneut für Aufsehen. Der 24-Jährige, der bisher jede Maßnahme des Jobcenters abgebrochen hat und keinen Job wollte, bewirbt sich überraschend in einem Supermarkt in Mannheim. Nachdem der Filialleiter im Urlaub ist, wartet Pascal wochenlang auf Rückmeldung und versucht schließlich selbst telefonisch nachzuhaken. Am Telefon patzt er jedoch gleich doppelt: Er kann sich nicht mehr an den Namen des Filialleiters erinnern und weiß auf Nachfrage nicht einmal genau, für welche Stelle er sich beworben hat. Der unsichere Auftritt wirkt völlig unvorbereitet, irritiert den Supermarkt-Mitarbeiter und endet damit, dass Pascal weiter auf die Rückkehr des Marktleiters vertröstet wird. Die Szenen sorgen bei vielen Zuschauerinnen und Zuschauern für Fremdscham und neuen Gesprächsstoff rund um „Hartz und herzlich“.