Koma-Schock bei Doris – »ZDF-37°« zeigt, wie nah wir alle am Rand des Todes leben

ZDF zeigt »37°«-Reportage über Love Scamming

Koma-Schock bei Doris – »ZDF-37°« zeigt, wie nah wir alle am Rand des Todes leben. Es ist einer dieser Albtraum-Momente, vor denen sich alle fürchten: Ein Mensch bricht zusammen, das Herz bleibt stehen – und plötzlich entscheidet sich alles in wenigen Minuten. Genau dort setzt die „37°“-Reportage „Koma: zwischen Leben und Tod“ an. Sie taucht ein in eine Welt, in der Monitore piepen, Maschinen atmen – und Angehörige um jede kleinste Reaktion kämpfen.

Die Reportage begleitet zwei Menschen, die völlig unerwartet aus ihrem Alltag gerissen werden: Doris, 62, und Steffen, 45. Über mehr als ein Jahr bleibt „37°“ dicht an ihnen und ihren Familien – in einer Zeit, in der nichts sicher ist, außer der Ungewissheit.

Koma-Schock bei Doris – »ZDF-37°« zeigt, wie nah wir alle am Rand des Todes leben

+++ Herzinfarkt reißt Doris aus dem Alltag +++ „37°“ blickt in die verborgene Welt der Koma-Patienten +++
Doris liegt seit Monaten im Wachkoma. Sie hört und sieht, aber sprechen oder sich bewegen kann sie nicht. Ihr Mann ist aber voller Hoffnung, weil Doris immer mehr auf ihn reagiert.

Doris steht mitten im Leben, als sie ein Herzinfarkt trifft. Der Rettungsdienst muss sie reanimieren, das Gehirn war mehrere Minuten ohne Sauerstoff. In der Klinik wird sie in ein künstliches Koma versetzt, Maschinen übernehmen die Atmung. Erst nach einigen Wochen atmet sie wieder selbst.

Doch die vermeintliche gute Nachricht ist nur der Beginn eines anderen Schocks: Auf das künstliche Koma folgt ein Wachkoma. Ärzte sagen, Doris registriere Dinge in ihrer Umgebung, könne aber nicht reagieren. Genau diese Grauzone macht ihre Geschichte so beklemmend.


⭐️ Koma in Kürze – was man über Ursachen, Verlauf und Chancen wissen sollte

  • Koma: tiefer Bewusstseinsverlust, keine Reaktion, Augen geschlossen
  • Ursachen: Herzstillstand, Schlaganfall, Hirnblutung, Unfall, Vergiftung, Infektionen
  • Künstliches Koma: medikamentös herbeigeführte Langzeit-Narkose auf Intensivstation
  • Wachkoma: Augen offen, Schlaf-Wach-Rhythmus, kein bewusster Kontakt
  • Dauer: meist Tage bis Wochen, danach ggf. Wachkoma/chronische Störung
  • Prognose: von vollständiger Erholung bis zu schweren Dauerschäden oder Tod
  • Reha: Frühmobilisation, Physio, Ergo, Logo, spezialisierte Neuro-Reha
  • Angehörige: große emotionale Belastung, Hoffnung und Ungewissheit
  • Wahrnehmung: teils Reaktion auf Stimmen und Geräusche möglich
  • Patientenverfügung: wichtig für Entscheidungen bei Langzeit-Koma

Tochter und Enkelin sitzen an ihrem Bett, reden, berühren sie, hoffen auf Zeichen. Sie leben mit Fragen, auf die niemand eine eindeutige Antwort geben kann: Was bekommt sie wirklich mit? Wird sich ihr Zustand noch verändern? Kann sie jemals nach Hause zurückkehren? Jede kleinste Regung wird zum Hoffnungsschimmer, jede ausbleibende Reaktion zum Stich ins Herz.

ZDF und privat / Familie
Steffen liegt nach einem Herzinfarkt in der Klinik in Magdeburg im künstlichen Koma und wird beatmet. Sein Weg aus dem Koma zurück ins Leben war für die Mediziner eine große Herausforderung.

Steffen aus Magdeburg kommt eigentlich nur vom Sport nach Hause. Plötzlich spürt er eine Enge in der Brust. Seine Frau reagiert richtig und ruft den Notarzt – eine Entscheidung, die ihm das Leben rettet. Auch bei ihm wird ein Herzinfarkt diagnostiziert.

Auf der Intensivstation verschlechtert sich sein Zustand, Komplikationen treten auf. Die Ärzte müssen auch ihn in ein künstliches Koma versetzen, Geräte übernehmen die Beatmung. Wochenlang hängt alles an Schläuchen, Zahlen und Ärzteurteilen. Doch bei Steffen kommt es anders als bei Doris: Heute kann er wieder ein fast normales Leben führen.

Die Reportage zeigt, wie knapp die Grenze zwischen Vollgas-Alltag und völliger Hilflosigkeit sein kann. Und wie hart der Weg zurück ist, selbst dann, wenn die Prognose am Ende vergleichsweise gut ausfällt.

Expertinnen und Experten erklären im Film, welche Ursachen ein Koma haben kann, welche Formen es gibt und wie die Prognosen aussehen. Vor allem aber machen die Angehörigen von Doris und Steffen klar, was eine solche Ausnahmesituation emotional bedeutet: Hoffen, Zweifeln, Festklammern an winzigen Fortschritten – und das Gefühl, zwischen Leben und Tod mitzuhängen, obwohl man selbst gesund ist.

Die „37°“-Reportage „Koma: zwischen Leben und Tod“ läuft am Dienstag, 31. März 2026, um 22.15 Uhr im ZDF. Bereits am Sendetag ab 5.00 Uhr ist sie im ZDF-Streaming-Portal abrufbar – für alle, die sich dieser extrem nahen, emotionalen Reise zwischen Hoffen und Bangen stellen wollen.

Textquelle: ZDF-Presseportal – Offizielle Sendungsinfo: „Zwischen Leben und Tod: ‚37°‘-Reportage zum Thema Koma“ (Pressemitteilung, 26.03.2026) https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/zwischen-leben-und-tod-37-reportage-im-zdf-zum-thema-koma // Allgemeine Medizin- und Hintergrundinformationen zum Thema Koma, Bildquellen: ZDF / privat / Familie, Manfred Karremann


Zusammenfassung

Die „37°“-Reportage „Koma: zwischen Leben und Tod“ begleitet über ein Jahr zwei Betroffene nach Herzinfarkt: Doris, die nach künstlichem Koma in ein Wachkoma fällt und deren Familie zwischen Hoffnung und Angst lebt, und Steffen, der nach ähnlichem Schock zurück in ein fast normales Leben findet. Expertinnen und Experten erklären Ursachen, Formen und Prognosen von Koma, während die Doku vor allem zeigt, wie brutal die Ungewissheit für Angehörige ist – und wie knapp die Grenze zwischen Alltag, Lebensgefahr und Neubeginn verlaufen kann.

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