»Tatort« am Sonntag – ARD-Krimi zerlegt Zürichs feine Fassade in 90 TV-Minuten

»Tatort« am Sonntag – ARD-Krimi zerlegt Zürichs feine Fassade in 90 TV-Minuten

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Am Sonntag, 3. Mai, 20.15 Uhr, gehört die Prime Time in der ARD wieder dem „Tatort“ – diesmal mit einem neuen Fall aus Zürich. In „Könige der Nacht“ geraten die Ermittlerinnen Tessa Ott (Carol Schuler) und Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) in ein Geflecht aus Macht, Armut, geheimer Sexualität und tödlicher Gewalt.

»Tatort« am Sonntag – ARD-Krimi zerlegt Zürichs feine Fassade in 90 TV-Minuten

»Tatort« am Sonntag – ARD-Krimi zerlegt Zürichs feine Fassade in 90 TV-Minuten
ARD Degeto TATORT: KÖNIGE DER NACHT, am Sonntag (03.05.26) um 20:15 Uhr im ERSTEN

Alles beginnt mit einer scheinbar gewöhnlichen Pizzalieferung in einer Zürcher Nacht. Fahrradkurierin Moya Alemu jobbt unter falschem Namen, um sich und den kleinen Yaro über Wasser zu halten. Moya ist eine Kriegsgeflüchtete, die sich durchschlägt und auf die Hilfe ihrer Freundin Sanaa Mukambo angewiesen ist, bei der sie heimlich mit Yaro wohnt.

Doch aus dem Routinejob wird ein Albtraum: In derselben Nacht wird eine Geflüchtete überfahren, außerdem ein Sexarbeiter ermordet. Schnell ist klar, dass die Taten miteinander verknüpft sind – und dass Moya zur Schlüsselzeugin wird, die plötzlich um ihr Leben fürchten muss.

Ott und Grandjean müssen sie schützen und gleichzeitig ermitteln. Die Spur führt zu einem vermeintlich respektablen Mann: Dr. Urs Jacobi, angesehener Richter und „Sugardaddy“. Jacobi ist einer jener Männer, die glauben, Zuneigung mit Geld kaufen zu können – und deren Doppelleben sich im Schutz der Nacht abspielt.

Zwischen schäbigen Hinterzimmern, Escort-Realität, Fluchtgeschichten und feinen Anwaltskanzleien kämpfen die Kommissarinnen nicht nur gegen Täter, sondern auch gegen Strukturen: Rassismus, Ausbeutung, Machtmissbrauch. Moya wird zur mutigen Zeugin in Dauergefahr, während das Zürcher Duo versucht, sie und Yaro in Sicherheit zu bringen – und zugleich den „Königen der Nacht“ die Maske herunterzureißen.


⭐️ Infobox: „Tatort“ – Neuausstrahlungen 2026 (Rest des Jahres)

Hinweis: Die ARD plant das „Tatort“-Programm laufend und veröffentlicht Sendepläne meist nur wenige Wochen im Voraus. Einen vollständigen, fixen Ausstrahlungsplan für alle Neuausstrahlungen des gesamten Jahres 2026 gibt es öffentlich noch nicht. Die folgende Übersicht fasst den generellen Rhythmus und typische Sendeplätze zusammen.

  • Regulärer Sendeplatz:
    • Sonntag, 20.15 Uhr, Das Erste
    • Wechsel zwischen neuen „Tatort“-Folgen und „Polizeiruf 110“
  • Tatort-Standorte (typisch im Jahreslauf):
    • u. a. Zürich, Dortmund, Münster, Wien, Köln, Franken, Ludwigshafen, Hamburg, Berlin, München, Schwarzwald
  • Sommerpause:
    • In den Hochsommermonaten traditionell mehr Wiederholungen und weniger Erstausstrahlungen
  • Feiertags- und Event-Termine:
    • Längere Abende (z. B. Weihnachten, Neujahr) häufig mit besonders stark nachgefragten Fällen oder Kult-Teams (z. B. Münster)
  • Bislang sicher datiert:
    • „Tatort: Könige der Nacht“ (Zürich) – Sonntag, 3. Mai 2026, 20.15 Uhr, Das Erste
  • Für den Rest des Jahres 2026:
    • Weitere neue „Tatort“-Folgen werden turnusmäßig an Sonntagen um 20.15 Uhr ausgestrahlt, genaue Titel und Daten werden von ARD und Senderverbünden schrittweise angekündigt (Programmankündigungen, Mediathek, Presseportale).

Textquelle: ARD // Bildquellen: SRF/Pascal Mora, Sava Hlavacek

Zusammenfassung

Im neuen Zürich-„Tatort“ „Könige der Nacht“ (3. Mai, 20.15 Uhr, ARD) geraten Tessa Ott und Isabelle Grandjean in einen harten Fall zwischen Luxusfassaden und Abgründen. Eine Kriegsgeflüchtete wird überfahren, ein Sexarbeiter ermordet, eine Pizzakurierin namens Moya wird zur Schlüsselfigur – und zur Zeugin in Lebensgefahr.

Die Spur führt zu einem angesehenen Richter, der als „Sugardaddy“ in der Szene unterwegs ist und glaubt, sich Liebe kaufen zu können. Während Moya und ihr kleiner Junge geschützt werden müssen, decken die Ermittlerinnen ein Netz aus Ausbeutung, Gewalt und Machtmissbrauch auf. „Könige der Nacht“ verbindet klassische Sonntagskrimi-Spannung mit sozialen Themen wie Flucht, Sexarbeit und Rassismus – und zeigt Zürich von seiner dunkelsten Seite.

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