+++ Rentner-Kandidat teilt mit derben Sprüchen gegen Moderator Alexander Bommes aus +++ Statt lockerer Quiz-Stimmung sorgt der Auftritt für spürbare Spannung im Studio +++
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In der ARD-Quizshow „Gefragt – Gejagt“ geht es eigentlich um Wissen, Spannung und ein bisschen Gänsehautmoment am Vorabend. Doch manchmal liefert eine Ausgabe mehr Drama als mancher Thriller im Kino. Genau so eine Folge war der Auftritt von Rentner Wolfgang Borsche aus Büsum. Statt sich nur auf die Fragen zu konzentrieren, legte er einen Auftritt hin, bei dem ausgerechnet Moderator und Publikumsliebling Alexander Bommes zur Zielscheibe wurde.
»Gefragt – Gejagt«-Eklat: Rentner legt sich live mit Alexander Bommes an
Zunächst wirkte alles wie gewohnt: Kandidat gegen Jäger, in diesem Fall Sebastian Jacoby, flotter Smalltalk, lockere Sprüche. Borsche trat selbstbewusst, fast schon übermütig auf, nahm sich nicht zu ernst und suchte offenbar bewusst den launigen Schlagabtausch. Doch schnell verschob sich die Stimmung. Seine Bemerkungen zielten immer häufiger nicht auf die Fragen, sondern auf den Moderator.
Ein Satz blieb besonders hängen: Bommes solle nur ja nicht auf die Idee kommen zu singen, sonst würde er ihn „aus Lust ermorden“. Die Formulierung war unnötig drastisch, der Humor sehr schwarz und deutlich über der Kante. Hinzu kamen wiederkehrende Spitzen gegen Bommes. Mal bezeichnete der Rentner das Quiz als zu leicht und nannte den Moderator einen „Witzbold“, mal waren ihm die Nachfragen zu doof, sodass er wissen wollte, ob Bommes nicht zu alt sei, um von ihm aufgeklärt zu werden. Der Ton wurde pampig, der Respekt spürbar dünner.

Wie reagierte Alexander Bommes auf die verbalen Spitzen?
Der Gastgeber versuchte, die Situation mit seinem gewohnten Charme zu entschärfen. Er lächelte, parierte, wich aus – doch die Sprüche trafen immer wieder unterhalb der Geschmackslinie. Für das Studio und die Zuschauerinnen und Zuschauer zuhause entstand ein seltsamer Kontrast: Ein Kandidat, der fachlich stark performt, gleichzeitig aber den Moderator wiederholt verbal angreift.
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Zwischendurch schimmerte bei Borsche auch Selbstironie durch, etwa wenn mögliche Wortspiele andeutbar wurden – von der „frittierten Kartoffel“ bis hin zum Sportwagen-Bild, das sein Nachname nahelegt. Doch diese Momente reichten nicht aus, um die zunehmend schroffe Gesamtwirkung zu kaschieren. Bommes blieb professionell, doch man merkte, dass ihm die martialischen und respektlosen Formulierungen einiges abverlangten.
Hat sich der freche Auftritt beim Geld am Ende ausgezahlt?
Spielerisch lief es zunächst hervorragend für den Rentner. Im Duell mit Jäger Sebastian Jacoby unterlief ihm kein einziger Fehler, obwohl er den Jäger sogar duzte – ein weiterer kleiner Affront in einer Show, die von Höflichkeit und fairem Umgang lebt. Am Ende der Runde standen beeindruckende 25.000 Euro auf der Uhr, eine Summe, die normalerweise für Jubel sorgt und jede Lesermeinung im Buchclub der Quiz-Fans positiv färben würde.
Doch der Gänsehautmoment hielt nicht lange an. Im Finale drehte Jacoby auf, zeigte, warum er zu den gefürchteten Jägern gehört, und ließ dem Team keine Chance. Die 25.000 Euro verpufften, Wolfgang Borsche und seine Familie gingen letztlich mit leerer Tasche nach Hause. Das dicke Plus auf dem Konto blieb aus – der auffällige Auftritt aber blieb im Gedächtnis.
Was bleibt von diesem „Gefragt – Gejagt“-Abend wirklich hängen?
Am Ende dieser Folge steht weniger die Quizleistung im Vordergrund, sondern der Umgangston. Freche Sprüche gehören zu einer unterhaltsamen Sendung, ein bisschen Reibung sorgt für Spannung und Grusel-Lächeln vor dem Fernseher. Doch wenn Humor in Richtung Beleidigung kippt und Formulierungen plötzlich martialisch werden, verliert der Spaß schnell seinen Reiz.
Alexander Bommes hielt professionell dagegen, blieb höflich, nahm die verbalen Hiebe äußerlich gelassen. Trotzdem bleibt nach diesem TV-Abend ein leicht bitterer Nachgeschmack. Der Rentner lieferte zwar eine starke Runde und sorgte für Gesprächsstoff, doch seine Wortwahl setzte einen Affront, der die Gänsehaut weniger als Unterhaltungsmoment, sondern eher als Fremdscham auslöste – und genau so wird dieser Auftritt vielen im Kopf bleiben.
ARD GEFRAGT – GEJAGT mit Moderator Alexander Bommes, immer montags bis freitags um 18:00 Uhr, ab 13.10.25 um 17.10 Uhr im Ersten
Textquelle: kino.de // Bildquelle: ARD/Uwe Ernst
Zusammenfassung
Ein Rentner-Kandidat sorgt bei „Gefragt – Gejagt“ für einen handfesten Eklat: Statt nur zu quizzen, überzieht er Moderator Alexander Bommes mit derben Sprüchen – bis hin zu einer drastischen Bemerkung über dessen Gesang. Trotz starker Spielrunde und 25.000 Euro erspielter Summe geht das Finale verloren, übrig bleibt vor allem der unangenehme Auftritt und die gespannte Stimmung im Studio.