+++ „Luftkrieg – Jäger und Gejagte“ erzählt den Aufstieg der Kriegsfliegerei +++ ZDF-Doku mit Fliegerassen, Propaganda und tödlicher Technik +++
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Kaum ist das Flugzeug erfunden, wird es zur Waffe. Die Doku „Luftkrieg – Jäger und Gejagte“ zeigt, wie aus Technikbegeisterung ein Albtraum wird. Das ZDF erzählt den Weg von den ersten Ballons bis zu Drohnen und Hightech-Jets – und macht klar: Der Himmel ist längst kein sicherer Ort mehr.
Luftkrieg-Doku im ZDF: Diese Serie zeigt, warum der Himmel nie wieder sicher war
Noch bevor Motorflugzeuge starten, setzen Militärs auf Ballons. Schon 1795 werden in Frankreich erste Luftbeobachtungen durchgeführt. Von oben lassen sich gegnerische Stellungen perfekt auskundschaften. Mit den instabilen frühen Flugzeugen beginnt dann eine neue Ära: Im Ersten Weltkrieg kommen zunächst Aufklärungsflüge, dann Luftkämpfe hinzu.
Anfangs schießen Piloten noch mit Pistolen durchs offene Cockpit. Bald werden Maschinengewehre fest in die Flugzeuge eingebaut. Aus waghalsigen Testflügen werden tödliche Duelle über den Schützengräben. Die Doku zeigt, wie sich die Kriegsführung in kurzer Zeit komplett verändert.

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Wer waren die Stars des tödlichen Himmels?
Die Serie beleuchtet „Fliegerasse“, die zu Ikonen der Propaganda werden. Allen voran Manfred von Richthofen, der „Rote Baron“, mit seinem roten Dreidecker Fokker Dr.I. Seine spektakulären Luftkämpfe sind Legenden – und lenken zugleich vom massenhaften Sterben am Boden ab.
Doch nicht nur er schreibt Geschichte. Die französische Spitzensportlerin und Pilotin Marie Marvingt wird als „Verlobte der Gefahr“ gefeiert und fliegt Einsätze für ihr Land. Eugene Bullard geht als erster afroamerikanischer Jagdflieger in die Luft. Hochdekorierte Piloten wie Georges Guynemer stehen auf der Gegenseite. Die Doku macht klar: Hinter den heroischen Bildern steckt ein gnadenloser Wettlauf um Technik, Ruhm und Überleben.

Warum hört der Luftkrieg nie auf – und wer zahlt den Preis?
„Luftkrieg – Jäger und Gejagte“ zieht eine Linie von den Doppeldeckern und Luftschiffen des Ersten Weltkriegs bis zu modernen Drohnen und Jets. Luftschiffe werden zuerst zur Aufklärung, dann zum Bombardement eingesetzt – und erweisen sich als verwundbare Ziele. Die Bombardierung Guernicas 1937 wird zum düsteren Vorzeichen späterer Flächenangriffe im Zweiten Weltkrieg.
Mit jeder technischen Neuerung steigt die Reichweite, die Präzision – und die Zerstörungskraft. All das hat gravierende Folgen für Soldaten und Zivilisten. Die Doku zeigt, wie der Himmel zum permanenten Gefahrenraum wird. Die Botschaft ist deutlich: Was als Faszination für das Fliegen begann, hat die Kriegsführung grundlegend verändert – und die Luft über uns für immer mit einer unsichtbaren Bedrohung aufgeladen.
TV-Ausstrahlung: Dienstag, 7. Juli 2026, 12:45 Uhr im ZDF
Streaming in der ZDF-Mediathek: verfügbar ab 7. Juli 2026, 05:00 Uhr, online bis 5. Oktober 2026
Textquelle: ZDF // Bildquellen: ZDF / Looksfilm, ZDF/Public Domain Quelle: Bibliotheques Patrimoniales, Honorarfrei – nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Public Domain Quelle: Bibliotheques Patrimoniales, ZDF/Public Domain Quelle: Nationaal Archief, Niederlande, Honorarfrei – nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Public Domain Quelle: Nationaal Archief, Niederlande
Zusammenfassung
Die ZDF-Doku „Luftkrieg – Jäger und Gejagte“ erzählt die Geschichte der Kriegsfliegerei von den ersten Doppeldeckern und Luftschiffen im Ersten Weltkrieg bis hin zu modernen Drohnen und Kampfflugzeugen. Im Mittelpunkt stehen Fliegerasse wie Manfred von Richthofen, der Rote Baron, sowie die Rolle von Luftaufklärung, Bombardierung und Propaganda. Die Kriegsdokumentation zeigt, wie der Luftkrieg Militärstrategien, Luftangriffeund die Lebensrealität von Soldaten und Zivilbevölkerung nachhaltig verändert hat und ist in der ZDF Mediathekabrufbar.