»Terra X« mit Mirko Drotschmann: Was Ernährung und KI mit unserer Zukunft machen
+++ Zwei neue Folgen von „Was die Welt am Laufen hält“ +++ Ernährung am 16. August, Arbeit am 23. August im ZDF +++ Beide Dokumentationen bereits im Stream verfügbar +++
Wie ernähren wir künftig Milliarden Menschen, ohne Gesundheit und Umwelt weiter zu belasten? Und was bleibt vom Arbeitsleben, wenn Roboter, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz immer mehr Aufgaben übernehmen? In zwei neuen Folgen von „Terra X: Was die Welt am Laufen hält“ verbindet Mirko Drotschmann historische Entwicklungen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Dokumentationen über Ernährung und Arbeit sind bereits im ZDF-Streaming-Portal verfügbar und laufen am 16. und 23. August 2026 im Fernsehen.
„Terra X: Was die Welt am Laufen hält“ wird 2026 mit zwei neuen Dokumentationen fortgesetzt. Mirko Drotschmann moderiert die Folgen „Ernährung“ und „Arbeit“. Beide dauern jeweils rund 45 Minuten und sind seit dem 12. August im ZDF-Streaming-Portal abrufbar. Im Fernsehen zeigt das ZDF „Ernährung“ am 16. August und „Arbeit“ am 23. August 2026, jeweils sonntags um 19.30 Uhr.
Wann laufen die neuen „Terra X“-Folgen?
Das ZDF zeigt die beiden neuen Dokumentationen an zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen:
- „Was die Welt am Laufen hält – Ernährung“: Sonntag, 16. August 2026, um 19.30 Uhr
- „Was die Welt am Laufen hält – Arbeit“: Sonntag, 23. August 2026, um 19.30 Uhr
Wer nicht auf die Ausstrahlung im Fernsehen warten möchte, kann beide Folgen bereits jetzt im ZDF-Streaming-Portal ansehen. Die Dokumentationen stehen dort seit dem 12. August zur Verfügung.
Worum geht es in „Terra X: Was die Welt am Laufen hält“?
Die Dokumentationsreihe beschäftigt sich mit Entwicklungen, die das menschliche Leben grundlegend geprägt haben. Dabei geht es nicht nur um historische Erfindungen und gesellschaftliche Umbrüche. Die Filme fragen auch, welche Folgen diese Entwicklungen bis heute besitzen und wie sie unsere Zukunft beeinflussen könnten.
Drei frühere Folgen mit Harald Lesch widmeten sich den Themen Energie, Kommunikation und Mobilität. In den beiden neuen Ausgaben übernimmt Mirko Drotschmann die Präsentation. Sein Schwerpunkt liegt auf zwei Bereichen, die jeden Menschen unmittelbar betreffen: Ernährung und Arbeit.
Die Filme verbinden historische Rückblicke mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Beispielen aus der Gegenwart. Indoor-Farmen, moderne Landwirtschaft, traditionelle Konservierung, Arbeitskämpfe, Frauen in Männerberufen und KI-gesteuerte Roboterhände gehören zu dem breiten Themenspektrum.
„Terra X – Ernährung“: Wie können wir die Welt künftig versorgen?
Nahrung ist eine Grundvoraussetzung des Lebens. Wie Lebensmittel hergestellt, gelagert und verteilt werden, hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte jedoch grundlegend verändert.
Die erste neue Folge verfolgt den Weg von traditionellen Konservierungsmethoden bis zur modernen, hoch technisierten Landwirtschaft. Mirko Drotschmann beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie sich hochverarbeitete Lebensmittel auf den Menschen auswirken und welche Folgen unsere Ernährung für den Planeten hat.
Dabei geht es nicht allein um die individuelle Entscheidung zwischen frischen Zutaten und Fertigprodukten. Die Dokumentation betrachtet Ernährung als globales System: Landwirtschaft, Industrie, Handel, Kühlketten, Ressourcenverbrauch und Lebensmittelverschwendung greifen ineinander.

Von Salz und Fermentation bis zur Kühlkette
Lebensmittel haltbar zu machen, gehört zu den ältesten Herausforderungen der Menschheit. Lange bevor es Kühlschränke und industrielle Verpackungen gab, nutzten Menschen Kälte, Salz und Fermentation.
Diese Methoden ermöglichten es, Nahrung über längere Zeit aufzubewahren und Vorräte für schlechte Ernten oder kalte Jahreszeiten anzulegen. Ihre Weiterentwicklung veränderte nicht nur den Speiseplan, sondern auch Handel, Besiedlung und gesellschaftliches Zusammenleben.
Später schufen Kühlketten, Konserven und industrielle Produktionsverfahren eine weltweite Lebensmittelwirtschaft. Produkte können heute über große Entfernungen transportiert und nahezu unabhängig von regionalen Jahreszeiten angeboten werden.
Dieser Fortschritt besitzt jedoch eine Kehrseite. Je komplexer das System wird, desto größer können Energieverbrauch, Verpackungsaufwand, Transportwege und Lebensmittelverluste ausfallen.
Was machen hochverarbeitete Lebensmittel mit dem Menschen?
Ein weiterer Schwerpunkt der Dokumentation sind hochverarbeitete Lebensmittel. Diese Produkte werden industriell hergestellt und enthalten häufig zahlreiche Zutaten, Zusatzstoffe oder stark bearbeitete Bestandteile.
Der Film geht der Frage nach, wie sich der zunehmende Konsum solcher Lebensmittel auf die Gesundheit auswirken kann. Gleichzeitig zeigt er, wie stark sich die Ernährung in vielen Gesellschaften von regionalen und saisonalen Lebensmitteln entfernt hat.
Mirko Drotschmann spricht dazu mit Anja Bosy-Westphal. Die Ökotrophologin und Ernährungsmedizinerin forscht an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. In der Dokumentation erläutert sie, weshalb eine regionale und saisonale Ernährung Vorteile für Mensch und Umwelt besitzen kann.
Indoor-Farm und Forschungsbauernhof: So könnte Landwirtschaft künftig funktionieren
Die Dokumentation zeigt auch mögliche Alternativen zur bisherigen Lebensmittelproduktion. Mirko Drotschmann besucht eine Indoor-Farm, in der Gemüse unter kontrollierten Bedingungen innerhalb einer Stadt angebaut werden kann.
Solche Farmen sollen Anbauflächen näher an die Verbraucher bringen und die Produktion stärker von Wetter, Jahreszeiten und langen Transportwegen entkoppeln. Ob sie sich in großem Maßstab ökologisch und wirtschaftlich durchsetzen können, hängt allerdings unter anderem von ihrem Energiebedarf ab.
Ein weiterer Schauplatz ist ein Forschungsbauernhof. Dort soll moderne Technik helfen, Dünger und Pflanzenschutzmittel gezielter und sparsamer einzusetzen. Diese sogenannte Präzisionslandwirtschaft arbeitet mit Daten, Sensoren und automatisierten Verfahren.
Die Technik verspricht höhere Effizienz, wirft aber zugleich neue Fragen auf: Wie abhängig wird Landwirtschaft von großen Technologieanbietern? Wer kann sich die Systeme leisten? Und lässt sich technische Effizienz tatsächlich mit ökologischer Nachhaltigkeit verbinden?

„Terra X – Arbeit“: Von der Industrialisierung bis zur Künstlichen Intelligenz
Die zweite Dokumentation widmet sich der Arbeit. Sie strukturiert für viele Menschen den Alltag, sichert das Einkommen und beeinflusst gesellschaftliche Anerkennung. Die Art, wie Menschen arbeiten, hat sich jedoch immer wieder radikal verändert.
Einen entscheidenden Einschnitt brachte die Industrialisierung. Maschinen steigerten die Produktion, gleichzeitig arbeiteten Menschen unter Bedingungen, die heute kaum vorstellbar erscheinen: lange Arbeitstage, kaum soziale Absicherung und teilweise Kinderarbeit in Fabriken.
Viele heute selbstverständliche Arbeitnehmerrechte mussten erst erkämpft werden. Die Dokumentation zeigt am Beispiel Stuttgarter Brauereiangestellter, wie Beschäftigte bereits 1903 drei freie Tage forderten. Solche Auseinandersetzungen bildeten einen frühen Schritt auf dem langen Weg zu geregeltem Urlaub.
Warum Zünfte die Arbeitswelt prägten
Der Blick reicht noch weiter zurück. Über Jahrhunderte bestimmten Zünfte, wer ein Handwerk ausüben durfte, wie die Ausbildung ablief und welche Qualitätsstandards galten.
Das System bot seinen Mitgliedern Schutz und wirtschaftliche Sicherheit, schränkte aber zugleich Wettbewerb und persönlichen Zugang zu bestimmten Berufen ein. Mit der Industrialisierung verloren die Zünfte zunehmend an Bedeutung, während Fabriken und Lohnarbeit die Gesellschaft veränderten.
An diesem historischen Wandel zeigt sich ein Muster, das bis heute aktuell geblieben ist: Neue Technik macht bestimmte Tätigkeiten effizienter oder überflüssig, gleichzeitig entstehen andere Berufe und Qualifikationen.
Werden KI und Roboter dem Menschen die Arbeit abnehmen?
Heute stehen Beschäftigte erneut vor einem tiefgreifenden technologischen Wandel. Computerprogramme, Robotik und Künstliche Intelligenz übernehmen Aufgaben, die lange menschliches Wissen, Erfahrung oder handwerkliches Geschick voraussetzten.
Mirko Drotschmann besucht ein Trainingszentrum für Roboter. Dort lernen KI-gesteuerte Roboterhände Bewegungen und Tätigkeiten, die später automatisiert ausgeführt werden können.
Die entscheidende Frage lautet nicht nur, ob Maschinen menschliche Arbeit ersetzen. Ebenso wichtig ist, wie sich vorhandene Berufe verändern, welche neuen Qualifikationen erforderlich werden und wer von der steigenden Produktivität profitiert.
Technischer Fortschritt kann Menschen von gefährlichen, körperlich schweren oder monotonen Aufgaben entlasten. Er kann allerdings auch Arbeitsplätze gefährden, Leistungsdruck erhöhen und Beschäftigte zu einer permanenten Anpassung zwingen.
Warum moderne Arbeit trotz technischer Hilfe belastend sein kann
Maschinen und Computer haben viele körperlich anstrengende Aufgaben erleichtert. Trotzdem bedeutet technischer Fortschritt nicht automatisch weniger Belastung.
Die Arbeitswelt ist schneller, komplexer und stärker vernetzt geworden. Digitale Erreichbarkeit, wachsende Informationsmengen und dichter getaktete Abläufe können neuen Druck erzeugen. Die Dokumentation greift deshalb auch die Frage auf, ob historische Errungenschaften der vergangenen 200 Jahre heute wieder infrage gestellt werden.
Nina Kleinöder, Professorin an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, ordnet für den Film den Wandel der Arbeit ein. Sie verweist auf zunehmende Verdichtung und Komplexität sowie den Zusammenhang mit steigenden Burnout-Zahlen.
Frauen in Männerberufen und alte Traditionen in einer neuen Arbeitswelt
Die Folge bleibt nicht bei Fabriken, Büros und Robotern. Mirko Drotschmann begleitet zwei Frauen auf der Walz und besucht eine junge Mutter, die als Fernfahrerin arbeitet. Außerdem führt ihn die Reise auf die Kräne des Containerhafens Wilhelmshaven.
Diese Beispiele zeigen, dass Arbeitswelt nicht nur durch technische Innovation geprägt wird. Auch Rollenbilder, gesellschaftliche Erwartungen und der Zugang zu bestimmten Berufen verändern sich.
Frauen arbeiten heute in Tätigkeiten, die lange als klassische Männerdomänen galten. Gleichzeitig werden alte Handwerkstraditionen wiederentdeckt. Tradition und Zukunft sind daher keine Gegensätze: Beides kann innerhalb einer modernen Arbeitswelt nebeneinander bestehen.
Wer ist Mirko Drotschmann?
Mirko Drotschmann ist Journalist, Moderator, Autor und Produzent. Einem breiten Publikum ist er vor allem durch seinen YouTube-Kanal „MrWissen2go“ sowie verschiedene Geschichts- und Wissensformate bekannt.
Für das ZDF moderiert er unter anderem Sendungen aus dem „Terra X“-Umfeld. Sein Stil verbindet geschichtliche Zusammenhänge mit verständlichen Erklärungen aktueller politischer, gesellschaftlicher und technologischer Fragen.
In „Was die Welt am Laufen hält“ übernimmt er die Präsentation von Harald Lesch, der durch die drei früheren Folgen über Energie, Kommunikation und Mobilität führte.

Weshalb die beiden Themen zusammengehören
Ernährung und Arbeit erscheinen zunächst wie zwei getrennte Bereiche. Tatsächlich hängen sie eng zusammen. Technische Entwicklungen in der Landwirtschaft haben verändert, wie viele Menschen für die Herstellung von Lebensmitteln benötigt werden. Maschinen steigerten die Erträge und verdrängten zugleich Arbeitsplätze auf den Feldern.
Die Industrialisierung verlagerte Arbeit in Fabriken und Städte. Heute könnten Automatisierung und Künstliche Intelligenz erneut dafür sorgen, dass bestimmte Tätigkeiten verschwinden oder sich grundlegend verändern.
Beide Dokumentationen behandeln deshalb dieselbe übergeordnete Frage: Wie nutzt der Mensch technischen Fortschritt, ohne dabei Gesundheit, Umwelt und soziale Sicherheit aus dem Blick zu verlieren?
Faktenbox: „TerraX – Was die Welt am Laufen hält“
Reihe: Terra X
Titel: „Was die Welt am Laufen hält“
Neue Folgen: „Ernährung“ und „Arbeit“
Moderator: Mirko Drotschmann
Streamingstart: 12. August 2026
TV-Termin „Ernährung“: 16. August 2026, 19.30 Uhr
TV-Termin „Arbeit“: 23. August 2026, 19.30 Uhr
Sender: ZDF
Streaming: ZDF-Streaming-Portal
Länge: jeweils etwa 45 Minuten
Buch und Regie: Pia Schädel und Volker Schmidt-Sondermann
Kamera: Thomas Beckmann
Schnitt: Sebastian Scholz
Musik: Mathias Rehfeldt
Produktion: IFAGE Filmproduktion
Frühere Themen der Reihe: Energie, Kommunikation und Mobilität
Moderator der früheren Folgen: Harald Lesch
FAQ zu den neuen „TerraX“-Dokumentationen
Wann läuft „Terra X: Was die Welt am Laufen hält – Ernährung“?
Das ZDF zeigt die Folge „Ernährung“ am Sonntag, 16. August 2026, um 19.30 Uhr.
Wann läuft die „Terra X“-Folge über Arbeit und KI?
„Was die Welt am Laufen hält – Arbeit“ läuft am Sonntag, 23. August 2026, um 19.30 Uhr im ZDF.
Wo kann man die beiden Dokumentationen streamen?
Beide Folgen sind seit dem 12. August 2026 im ZDF-Streaming-Portal verfügbar.
Wie lange dauern die Folgen?
Die beiden Dokumentationen haben jeweils eine Laufzeit von ungefähr 45 Minuten.
Wer moderiert die neuen Folgen?
Die Folgen über Ernährung und Arbeit werden von Mirko Drotschmann präsentiert.
Worum geht es in der Folge „Ernährung“?
Die Dokumentation zeigt die historische Entwicklung menschlicher Ernährung und beschäftigt sich unter anderem mit hochverarbeiteten Lebensmitteln, Konservierung, Lebensmittelverschwendung, Indoor-Farming und moderner Präzisionslandwirtschaft.
Worum geht es in der Folge „Arbeit“?
Die zweite Folge behandelt die Entwicklung der Arbeitswelt von Zünften und Industrialisierung bis zu Digitalisierung, Robotik und Künstlicher Intelligenz.
Gibt es weitere Folgen von „Was die Welt am Laufen hält“?
Im ZDF-Streaming-Portal stehen außerdem drei frühere Folgen über Energie, Kommunikation und Mobilität zur Verfügung. Diese wurden von Harald Lesch präsentiert.
Mit Ernährung und Arbeit nimmt sich „Terra X“ zwei Themen vor, die jeden Menschen betreffen und gerade tiefgreifende Veränderungen durchlaufen. Die Filme schlagen einen weiten Bogen von traditionellen Konservierungsmethoden und frühen Arbeitskämpfen bis zu Indoor-Farmen und KI-gesteuerten Robotern.
Gerade diese Verbindung aus Geschichte und aktuellen Zukunftsfragen macht die beiden Dokumentationen interessant. Sie zeigen, dass technischer Fortschritt den Menschen immer wieder neue Möglichkeiten eröffnet – aber selten ausschließlich Probleme löst. Meist entstehen dabei neue Abhängigkeiten, Belastungen und gesellschaftliche Fragen.
Textquellen: ZDF-Presseportal: „Terra X“-Dokus über Ernährung und Arbeitswelt des Menschen, veröffentlicht am 12. August 2026 https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/terra-x-dokus-ueber-ernaehrung-und-arbeitswelt-des-menschen, ZDF-Pressemappe: „Terra X: Was die Welt am Laufen hält“ https://presseportal.zdf.de/pressemappe/terra-x-was-die-welt-am-laufen-haelt, ZDF: „Was die Welt am Laufen hält“ – Folgen über Energie, Kommunikation und Mobilität https://www.zdf.de/dokus/was-die-welt-am-laufen-haelt-mit-harald-lesch-dokureihe-100 // Bildquelle: ZDF / Virtual Production Studio: ZDF Digital, Thomas Beckmann
Stand: 15. August 2026
Zusammenfassung
Mirko Drotschmann präsentiert zwei neue Folgen von „Terra X: Was die Welt am Laufen hält“. Die Dokumentation „Ernährung“ läuft am 16. August, die Folge „Arbeit“ am 23. August 2026 jeweils um 19.30 Uhr im ZDF. Beide Filme sind bereits im ZDF-Streaming-Portal verfügbar und behandeln den Wandel von Ernährung und Arbeitswelt bis hin zu Indoor-Farming, Robotik und Künstlicher Intelligenz.









