»Aktenzeichen XY« vom 19. August: Zuschauer erkennen Mann und Mercedes – das sind die neuen Hinweise
+++ Mehrere Zuschauer wollen gesuchte Männer auf Phantombildern erkannt haben +++ Mit 3,97 Millionen Zuschauern wurde die Sendung erneut zum Primetime-Sieger +++
Die aktuelle Ausgabe von „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ beschäftigte sich mit verschwundenen Menschen, ungeklärten Tötungsdelikten und einer brutalen Vergewaltigung. Nach der Sendung vom 19. August 2026 gingen bei mehreren Polizeidienststellen neue Hinweise ein. Besonders große Hoffnungen ruhen auf den Reaktionen zum Mordfall Ulrike Herrmann und auf mehreren Wiedererkennungen eines mutmaßlichen Sexualstraftäters.
Gelöst ist bislang keiner der Fälle. Einige Zuschauerangaben könnten den Ermittlern jedoch neue Ansätze liefern.
Die ersten Ergebnisse nach „Aktenzeichen XY“
In drei Fällen bestätigte das ZDF konkrete neue Entwicklungen: beim ungeklärten Mord an Ulrike Herrmann, nach der Vergewaltigung einer 18-Jährigen in Bad Salzuflen und im Tötungsdelikt Roland Färber.
Auch zu weiteren Fällen der Sendung sollen Hinweise eingegangen sein. Ob diese tatsächlich zur Aufklärung beitragen, müssen die Ermittlungen zeigen.
Mordfall Ulrike Herrmann: Zuschauer erkennt Mann und Mercedes
Die 26-jährige Biologiestudentin Ulrike Herrmann verschwand am 23. Oktober 1990 während einer Reise durch Deutschland. Ihre Leiche wurde 1991 im Landkreis Gifhorn gefunden. Der Mord blieb ungeklärt.
Eine frühere Ausstrahlung des Falls bei „Aktenzeichen XY“ brachte nach Jahrzehnten einen neuen Ermittlungsansatz. Ein Lkw-Fahrer meldete sich und berichtete, Ulrike Herrmann am Tag ihres Verschwindens auf der Autobahnraststätte Allertal-Ost an der A7 gesehen zu haben.
Nach seiner Aussage suchte die Studentin dort nach einer Mitfahrgelegenheit in Richtung Hamburg. Schließlich soll sie sich etwa zwei Minuten lang mit einem Mann unterhalten haben. Dieser habe ihren Rucksack in den Kofferraum eines schwarzen Mercedes 500 der Baureihe W126 gelegt. Anschließend seien beide gemeinsam davongefahren.
Das Auto soll schwarze Felgen und eine kleine, schräg nach hinten gerichtete Dachantenne gehabt haben. Der Beginn des Kennzeichens wurde mit „HH“ oder „H-H“ angegeben. Der Fahrer soll damals etwa 25 bis 30 Jahre alt gewesen sein.
Für die Sendung vom 19. August wurde anhand der Zeugenaussage ein Phantombild angefertigt. Noch während der Ausstrahlung meldete sich ein Zuschauer, der nach eigenen Angaben sowohl den gesuchten Mann als auch dessen auffälligen Mercedes erkannt haben will.
Die Kriminalpolizei Gifhorn prüft diesen Hinweis nun intensiv. Ob es sich bei dem Mann um einen wichtigen Zeugen oder möglicherweise um den Täter handelt, ist vollkommen offen. Die Polizei warnt ausdrücklich vor Vorverurteilungen.
Für Hinweise zur Aufklärung des Mordes an Ulrike Herrmann sind 5.000 Euro Belohnung ausgelobt.
Vergewaltigung in Bad Salzuflen: Mehrere Zuschauer erkennen den Mann
Am 8. November 2024 wurde eine 18-jährige Frau im Landschaftspark von Schötmar in Bad Salzuflen überfallen und vergewaltigt.
Zuvor hatte sie ihre Freundin zu einer Bushaltestelle begleitet. Die beiden jungen Frauen teilten über ihre Smartphones ihre jeweiligen Live-Standorte. Auf dem Heimweg bemerkte die spätere Geschädigte einen Mann hinter sich. Im Park holte er sie ein und griff sie an.
Ihre Freundin wurde misstrauisch, als sich der angezeigte Standort etwa 30 Minuten lang nicht mehr bewegte und Anrufe unbeantwortet blieben. Sie ließ sich von ihrer Mutter zurückfahren. Gemeinsam fanden sie die verletzte und schwer traumatisierte Frau im Park.
Eine am Tatort gesicherte DNA-Spur verbindet die Tat mit einem weiteren Verbrechen aus dem Jahr 2006. Damals hatte ein Mann in Barntrup eine 17-Jährige angegriffen und aufgefordert, sich auszuziehen. Die Jugendliche konnte sich wehren und den Täter vertreiben. Dieser floh mit ihrer Geldbörse, ließ jedoch eine silberfarbene Sonnenbrille zurück. An ihr wurde später dieselbe DNA festgestellt.
Nach der Ausstrahlung meldeten sich mehrere Zuschauer, die den auf einem Phantombild dargestellten Mann erkannt haben wollen. Einige wollen darin laut einem Bericht der „Ruhr Nachrichten“ einen Nachbarn oder Arbeitskollegen erkannt haben.
Die Kriminalpolizei Detmold überprüft die Namen und Beobachtungen. Eine eindeutige Identifizierung gibt es bislang nicht. Da der Gesuchte möglicherweise bewaffnet ist, soll er keinesfalls angesprochen werden.
Tötungsdelikt Roland Färber: Spur führt in sein persönliches Umfeld
Der 59-jährige Roland Färber lebte in einer städtischen Sozialunterkunft in Glückstadt. Wegen eines schweren Hüftleidens war er auf Krücken angewiesen. Zudem litt er unter einer Alkoholerkrankung.
Am 14. Juli 2025 wurde Färber leblos in seinem Zimmer gefunden. Zunächst deutete alles auf einen natürlichen Tod hin. Bei ihm wurde ein Blutalkoholwert von 1,7 Promille festgestellt.
Erst eine zweite Leichenschau im Krematorium brachte die entscheidende Wendung. Eine Rechtsmedizinerin entdeckte Verletzungen, die auf Gewalteinwirkung hindeuteten. Eine Obduktion bestätigte den Verdacht, dass Färber Opfer eines Verbrechens geworden sein könnte.
Zu diesem Zeitpunkt war sein Zimmer allerdings bereits ausgeräumt worden. Dadurch gingen möglicherweise wichtige Spuren unwiederbringlich verloren.
Nach der Sendung gingen Hinweise ein, die Zusammenhänge mit Färbers persönlichem Umfeld und seiner Wohnsituation vermuten lassen. Die Kriminalpolizei Itzehoe verfolgt diese Spur. Die Mitbewohner der Unterkunft waren bereits befragt worden; gegen sie hatte sich nach Angaben der Ermittler kein konkreter Tatverdacht ergeben.
Für entscheidende Hinweise sind 3.000 Euro Belohnung ausgesetzt.
Die weiteren Fälle der Sendung vom 19. August 2026
Neben den drei Fällen mit besonders konkreten Zuschauerreaktionen wurden weitere ungeklärte Vermissten- und Tötungsfälle behandelt.
Seit 2000 vermisst: Was geschah mit Sandra Wißmann?
Die zwölfjährige Sandra Wißmann verschwand am 28. November 2000 in Berlin-Kreuzberg. Sie hatte die elterliche Wohnung verlassen, um im Kaufhaus am Hermannplatz ein Geschenk für ihre Mutter zu kaufen.
Dass Sandra das Kaufhaus tatsächlich besuchte, konnte später bestätigt werden. Zwischen 16.30 und 17 Uhr sahen Klassenkameradinnen sie auf dem Kottbusser Damm. Offenbar ging sie anschließend an ihrem Zuhause vorbei und weiter in Richtung Kottbusser Brücke.
Etwa zur gleichen Zeit sprach ein unbekannter Mann ein anderes Mädchen in der Gegend an. Er behauptete, bei Renovierungsarbeiten Hilfe zu benötigen, und bat das Kind, eine Wasserwaage zu halten. Das Mädchen lehnte ab.
Ob derselbe Mann auch Sandra angesprochen hat, ist ungeklärt. Er wurde als etwa 1,60 Meter groß, kräftig und ungepflegt beschrieben. Damals war er vermutlich Ende 30 und trug eine braune Lederjacke.
Der Fall ist mittlerweile Teil einer Kampagne des Bundeskriminalamts zu vermissten Kindern. Für Hinweise, die zur Aufklärung von Sandras Verschwinden führen, sind 5.000 Euro ausgelobt.
Nach Angaben der „Ruhr Nachrichten“ gingen nach der Sendung auch zu diesem Fall neue Hinweise ein. Genauere Angaben zu deren Inhalt oder Qualität wurden bislang nicht veröffentlicht.
Mord am Silbersee: Wer tötete Waldemar S.?
Der 67-jährige Waldemar S. traf sich am Abend des 23. August 2025 mit Freunden am Silbersee in Langenhagen. Die Gruppe saß an einer Parkbank, hörte Musik und trank zusammen. Im Laufe des Abends verabschiedeten sich die anderen, bis Waldemar S. allein zurückblieb.
Am folgenden Morgen wurde seine Leiche in einem Gebüsch neben einem Weg gefunden.
Blutspuren an der Parkbank deuten darauf hin, dass der Angriff dort begann. Rund 30 Meter entfernt fanden die Ermittler weitere Blut- und Liegespuren. Da es zwischen dieser Stelle und dem Fundort keine Schleifspuren gab, könnte der Körper getragen worden sein. Die Polizei hält es deshalb für möglich, dass mehrere Personen an der Tat oder zumindest am Transport des Opfers beteiligt waren.
Gesucht werden Zeugen, die in der Nacht am Silbersee Beobachtungen gemacht haben. Von Interesse sind unter anderem junge Menschen und Motorrollerfahrer, die sich dort aufgehalten haben sollen. Auch Personen, die später mit blutverschmutzter Kleidung aufgefallen sind, könnten wichtige Zeugen sein.
Laut den „Ruhr Nachrichten“ gingen nach der Ausstrahlung zehn neue Hinweise ein. Ob darunter eine entscheidende Spur ist, ist noch nicht bekannt.
Thomas Schneider aus Amt Wachsenburg verschwunden
Der damals 55-jährige Thomas Schneider verließ am 15. April 2025 nach einem Streit mit seinem Sohn die gemeinsame Wohnung in Amt Wachsenburg in Thüringen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.
Im Juli 2025 hätte Schneider eine Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung antreten müssen. Zu diesem Termin erschien er nicht.
Zunächst lag deshalb die Vermutung nahe, dass er untergetaucht sein könnte. Gegenüber seinem Sohn soll Schneider allerdings mehrfach erklärt haben, lieber sterben zu wollen, als erneut ins Gefängnis zu gehen. Die Polizei schließt daher auch einen Suizid oder ein Unglück nicht aus.
Thomas Schneider war etwa 1,85 Meter groß und schlank. Auffällig waren ein fehlender Schneidezahn im Unterkiefer und möglicherweise ein grüner Filzhut mit Ansteckern. Zu diesem Fahndungsaufruf wurde bislang kein konkretes Ergebnis veröffentlicht.
Nachbarn stoppen Messerattacke
Neben den Fahndungsfällen stellte die Sendung zwei Kandidaten für den XY-Preis 2026 vor.
Jakub Wrona und Birgit Dotzler bemerkten, wie ein junger Mann wiederholt mit einem Messer auf seinen Vater einstach. Die Nachbarn griffen ein und halfen dabei, die Attacke zu stoppen. Für ihre Zivilcourage wurden sie für den XY-Preis nominiert.
Starke Quote für „Aktenzeichen XY“
Die Sendung vom 19. August erreichte im linearen Fernsehen durchschnittlich 3,97 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Das entsprach einem Marktanteil von 19,8 Prozent beim Gesamtpublikum.
Besonders auffällig war das Ergebnis bei den 14- bis 49-Jährigen. In dieser Altersgruppe schalteten rund 670.000 Menschen ein. Der Marktanteil lag bei außergewöhnlich starken 20,6 Prozent.
Damit gewann „Aktenzeichen XY“ die Primetime sowohl beim Gesamtpublikum als auch in der jüngeren Zielgruppe. Nur die „Tagesschau“ erreichte über den gesamten Tag betrachtet mehr Menschen.
Für eine fast 60 Jahre alte ZDF-Sendung sind diese Zahlen bemerkenswert. „Aktenzeichen XY“ ist längst kein Format mehr, das ausschließlich von einem älteren Stammpublikum getragen wird.
Gibt es Streamingzahlen zur aktuellen Folge?
Die vollständige, rund 91 Minuten lange Sendung vom 19. August ist im Streamingportal des ZDF abrufbar. Eine öffentlich überprüfbare Zahl der bisherigen Abrufe hat das ZDF jedoch bislang nicht bekannt gegeben.
Die genannten 3,97 Millionen Zuschauer beziehen sich deshalb auf die gemessene lineare Fernsehnutzung. Wie viele Menschen die Sendung zusätzlich zeitversetzt im ZDF-Streamingportal gesehen haben, lässt sich aktuell nicht seriös beziffern.
Seit August 2025 ergänzt das ZDF die Hauptsendung außerdem durch das Onlineformat „Aktenzeichen XY… Update“. Darin berichtet ein Vertreter des Bayerischen Landeskriminalamts eine Woche nach der Ausstrahlung über neue Entwicklungen. Das nächste Update zur Sendung vom 19. August ist demnach am 26. August zu erwarten.
Wie haben sich die Quoten von „Aktenzeichen XY“ entwickelt?
Eine stetig steigende Zuschauerzahl lässt sich nicht feststellen. Die Reichweite schwankt abhängig von Jahreszeit, Konkurrenzprogramm und den vorgestellten Fällen. Trotzdem hält sich „Aktenzeichen XY“ seit Jahren auf einem ungewöhnlich hohen Niveau.
Einige Vergleichswerte:
- Im Juli 2020 sahen 5,33 Millionen Menschen zu. Der Marktanteil betrug 19,5 Prozent.
- Im Oktober 2021 wurden 5,01 Millionen Zuschauer und 18,1 Prozent Marktanteil erreicht.
- Im Januar 2023 schalteten 5,36 Millionen Menschen ein. Der Marktanteil lag bei 20,1 Prozent.
- Im Januar 2024 erreichte die Sendung 5,78 Millionen Zuschauer und 22 Prozent Marktanteil.
- Im September 2024 waren es 4,96 Millionen Zuschauer und 20,9 Prozent Marktanteil.
- Im November 2025 sahen 5,03 Millionen Menschen zu. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte die Ausgabe 23,3 Prozent Marktanteil.
- Im Januar 2026 wurden 5,20 Millionen Zuschauer und 23,1 Prozent Marktanteil gemessen.
- Im Mai 2026 sank die Reichweite unter anderem wegen eines Champions-League-Halbfinales und eines verspäteten Sendungsbeginns auf 3,80 Millionen. Trotzdem erreichte „Aktenzeichen XY“ noch 18,7 Prozent Marktanteil.
- Im Juli 2026 sahen 4,05 Millionen Menschen zu. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen betrug 22,8 Prozent.
- Die Ausgabe vom 19. August 2026 erreichte 3,97 Millionen Zuschauer und 19,8 Prozent Marktanteil.
Die absoluten Zuschauerzahlen sind damit gegenüber einzelnen Spitzenwerten etwas zurückgegangen. Das gilt jedoch für das lineare Fernsehen insgesamt. Laut „Media Perspektiven“ erreichte das klassische Fernsehen 2024 täglich noch 59 Prozent der Bevölkerung – der niedrigste Wert seit Beginn der betrachteten Entwicklung im Jahr 2010.
Umso bemerkenswerter ist, dass „Aktenzeichen XY“ regelmäßig rund ein Fünftel des gerade fernsehenden Publikums erreicht und häufig den gesamten Fernsehabend gewinnt. Die Sendung verliert also nicht in gleichem Umfang an Bedeutung wie das lineare Fernsehen insgesamt.
Profitiert „Aktenzeichen XY“ vom True-Crime-Boom?
„Aktenzeichen XY“ startete bereits 1967 und war damit True Crime, lange bevor dieser Begriff in Deutschland verbreitet war. Der aktuelle Boom kommt der Sendung dennoch entgegen.
Reale Kriminalfälle gehören inzwischen zu den erfolgreichsten Inhalten bei Netflix, in Podcasts, im Fernsehen und auf YouTube. Die ARD/ZDF-Podcaststudie 2024 zählt True Crime gemeinsam mit Comedy und Satire zu den beliebtesten Podcastgenres. Schon eine frühere Untersuchung aus dem Jahr 2022 ergab, dass sich 26 Prozent der gelegentlichen Podcastnutzer für True Crime interessierten.
Auch das ZDF baut den Bereich gezielt aus. Zum Umfeld von „Aktenzeichen XY“ gehören inzwischen unter anderem „XY gelöst“, „XY History“, „XY Spuren des Verbrechens“, der Podcast „Unvergessene Verbrechen“, das Onlineformat „XY Update“ und ein eigener True-Crime-Kanal auf YouTube.
Der entscheidende Unterschied zu vielen Streamingdokumentationen bleibt jedoch der konkrete Fahndungszweck. „Aktenzeichen XY“ rekonstruiert die Fälle nicht ausschließlich zur Unterhaltung. Gezeigt werden vor allem Verbrechen, bei denen die Polizei von einer breiten Öffentlichkeit tatsächlich neue Informationen erwartet.
Nach Angaben des ZDF wurden seit dem Start der Sendung Tausende Fälle vorgestellt. Fast 40 Prozent davon konnten später aufgeklärt werden – nicht immer unmittelbar durch die Sendung, aber häufig mithilfe neuer Ermittlungsansätze und Zeugenaussagen.
Das erklärt einen Teil ihrer anhaltenden Wirkung: Das Publikum schaut nicht nur zu, sondern kann selbst zur Aufklärung beitragen.
Fazit: Große Reichweite, aber noch kein Durchbruch
Die Sendung vom 19. August hat erneut gezeigt, wie schnell ein bundesweiter Fahndungsaufruf Bewegung in alte und aktuelle Ermittlungen bringen kann.
Besonders vielversprechend erscheint der Hinweis auf den Mann und den schwarzen Mercedes im Mordfall Ulrike Herrmann. Auch die Wiedererkennungen des Phantombilds im Vergewaltigungsfall von Bad Salzuflen könnten wichtig werden. Im Fall Roland Färber konzentrieren sich die Ermittler nun stärker auf sein persönliches Umfeld und seine Wohnsituation.
Trotzdem gilt: Ein Hinweis ist noch kein Beweis, eine Wiedererkennung noch keine Identifizierung und ein neuer Ermittlungsansatz noch kein Durchbruch. Ob die Zuschauerreaktionen tatsächlich einen der Fälle lösen, werden erst die weiteren Ermittlungen zeigen.
Kurz zusammengefasst
Die Ausgabe von „Aktenzeichen XY“ vom 19. August 2026 erreichte 3,97 Millionen Fernsehzuschauer und gewann die Primetime. Nach der Sendung gingen in mehreren Fällen neue Hinweise ein. Ein Zuschauer will im Mordfall Ulrike Herrmann den gesuchten Mann und dessen Mercedes erkannt haben. Mehrere Menschen erkannten außerdem einen möglichen Sexualstraftäter auf einem Phantombild. Im Mordfall Roland Färber führt eine neue Spur in das persönliche Umfeld des Opfers. Gelöst ist bislang keiner der Fälle.
Textquellen: ZDF: Die ersten Ergebnisse nach der Sendung, ZDF: Vollständige Sendung vom 19. August 2026, ZDF: Neue Spur im Mordfall Ulrike Herrmann, ZDF: Sandra Wißmann seit 2000 vermisst, ZDF: Thomas Schneider aus Amt Wachsenburg vermisst, ZDF: Nominierung für den XY-Preis 2026, DWDL: Einschaltquoten vom 19. August, Media Perspektiven: Entwicklung der Fernsehnutzung // Bildquelle: ZDF









