Ralf Schumacher und Stefan Raab bei der Jetski Star WM in Duisburg

Ralf Schumacher bei Stefan Raabs Jetski-WM verletzt: So geht es ihm nach dem Sturz

5 Min. Lesezeit

Die erste „Jetski Star WM“ von Stefan Raab sollte ein großes, nasses Unterhaltungsspektakel werden. Für Ralf Schumacher endete der Wettkampf jedoch vorzeitig und äußerst schmerzhaft.

Der frühere Formel-1-Pilot stürzte während einer gemeinsamen Fahrt mit Stefan Raab vom Jetski und kugelte sich dabei die Schulter aus. Schumacher musste noch vor Ort medizinisch behandelt werden und konnte nicht weiterfahren.

RTL erklärte am Sonntag, Schumacher sei anschließend zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht worden. Sein Zustand habe sich nicht verschlechtert. Den Umständen entsprechend gehe es ihm gut.

Wie kam es zu Ralf Schumachers Unfall?

Stefan Raab und Ralf Schumacher traten bei der „Jetski Star WM“ als eines von acht prominenten Zweierteams an. Während im sogenannten Speed-Duell jeweils nur eine Person auf dem Jetski saß, mussten die Partner bei der Team-Challenge gemeinsam verschiedene Aufgaben auf dem Wasser bewältigen.

Dabei gingen Raab und Schumacher mehrfach baden. Nach einem weiteren Sturz wurde schnell deutlich, dass es sich dieses Mal nicht nur um einen harmlosen Abflug handelte.

Schumacher kam nicht wieder auf das Jetski. Raab erkannte die Situation und winkte sofort Helfer herbei. Das medizinische Team kümmerte sich an der Strecke um den ehemaligen Rennfahrer. Kurz darauf folgte die Diagnose: Schumacher hatte sich die Schulter ausgekugelt.

Ralf Schumacher und Stefan Raab bei der Jetski Star WM in Duisburg
v.l.: Ralf Schumacher, Stefan Raab

Ralf Schumacher musste zur Kontrolle ins Krankenhaus

Für Schumacher war der Wettbewerb damit beendet. Ein Arzt brachte die ausgekugelte Schulter wieder in ihre normale Position. Schumacher berichtete später, dass er noch erhebliche Schmerzen habe.

Stefan Raab erklärte während der Sendung zunächst, sein Teamkollege sei im Krankenhaus. RTL stellte später klar, dass Schumacher nicht wegen einer Verschlechterung seines Zustandes dorthin gebracht wurde, sondern lediglich zu einer medizinischen Kontrolle.

Über mögliche weitere Verletzungen oder längerfristige Folgen ist bislang nichts bekannt. Der Sender erklärte, Schumacher gehe es den Umständen entsprechend gut.

Schumacher hatte zuvor das Finale erreicht

Besonders bitter war der Ausfall, weil Schumacher im Einzelwettbewerb zuvor zu den stärksten Teilnehmern gehört hatte.

Im Speed-Duell setzte sich der 51-Jährige gegen mehrere Konkurrenten durch und erreichte das Finale. Dort musste er sich schließlich Zirkusartist und „Let’s Dance“-Gewinner René Casselly geschlagen geben.

Dass ein ehemaliger Formel-1-Pilot auch auf dem Wasser schnell unterwegs ist, war wenig überraschend. Schumacher zeigte jedoch zugleich, dass sich ein Jetski deutlich anders verhält als ein Rennwagen auf einer befestigten Strecke. Nach seinem Unfall sprang Schauspieler Matthias Weidenhöfer als Ersatzfahrer für das Team von Stefan Raab ein.

Wer gewann die „Jetski Star WM“?

Die erste „Jetski Star WM“ bestand aus mehreren Wettbewerben mit unterschiedlichen Siegern.

Das Speed-Duell gewann René Casselly. In der Team-Challenge setzten sich Tokio-Hotel-Schlagzeuger Gustav Schäfer und der Schweizer Ninja-Athlet Joel Mattli durch. Das abschließende Staffel-Duell entschieden Joey Kelly und Knossi für sich.

Ralf Schumacher und Stefan Raab bei der Jetski Star WM in Duisburg
v.l.: Knossi, Joey Kelly

Insgesamt traten 16 prominente Teilnehmer in acht Teams auf der Regattabahn in Duisburg gegeneinander an. Moderiert wurde die Live-Show von Laura Wontorra, während Frank „Buschi“ Buschmann die Rennen kommentierte.

Stefan Raab knüpft an seine früheren TV-Events an

Mit der „Jetski Star WM“ greift Stefan Raab ein Konzept auf, das ihn bereits bei ProSieben erfolgreich gemacht hatte: Prominente treten in einer ungewöhnlichen Sportart gegeneinander an, nehmen den Wettkampf erstaunlich ernst und liefern zwangsläufig reichlich Chaos.

Die neue RTL-Veranstaltung erinnert damit an frühere Raab-Events wie die „Wok-WM“, das „TV total Turmspringen“ oder die „Stock Car Crash Challenge“.

Auch Raab selbst trat bei der Jetski-WM nicht nur als Produzent und Entertainer auf. Er ging gemeinsam mit Schumacher ins Rennen und landete mehrfach im Wasser. Bereits beim Training hatte sich Raab nach eigenen Angaben eine Zerrung am Knie zugezogen.

Der Unfall seines Teamkollegen zeigte allerdings, dass aus dem kalkulierten Fernsehvergnügen schnell eine ernsthafte Verletzung werden kann.

Starke Einschaltquoten für die erste Jetski-WM

Für RTL war die Premiere dennoch ein Erfolg. Durchschnittlich sahen 1,16 Millionen Menschen die mehrstündige Live-Show.

In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erreichte die „Jetski Star WM“ einen Marktanteil von 18,9 Prozent. Bei den 14- bis 59-Jährigen waren es 14,4 Prozent. Damit gewann RTL in beiden Zielgruppen den Samstag.

Bei den 14- bis 49-Jährigen verfolgten rund 470.000 Menschen das Wassersportereignis. Raabs neue Show lag damit unter anderem vor der parallel ausgestrahlten ZDF-Unterhaltung.

Ob RTL nach diesem Ergebnis eine zweite „Jetski Star WM“ plant, wurde bislang nicht offiziell angekündigt. Die Quoten sprechen allerdings dafür, dass Raabs großes Promi-Sportevent keine einmalige Angelegenheit bleiben muss.

Ralf Schumacher und Stefan Raab bei der Jetski Star WM in Duisburg
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jetski Star WM

Wo kann man die „Jetski Star WM“ sehen?

Die vollständige Sendung und Ausschnitte aus den einzelnen Wettbewerben stehen bei RTL+ zur Verfügung. RTL zeigt dort auch den Moment, in dem Schumacher stürzt und anschließend medizinisch versorgt wird.

Die Veröffentlichung der Szene lässt sich kritisch betrachten. Einerseits gehört der Unfall zum Verlauf einer live übertragenen Sportveranstaltung. Andererseits macht die wiederholte Vermarktung als „Schock-Moment“ aus einer schmerzhaften Verletzung erneut einen Unterhaltungsbaustein.

Entscheidend bleibt, dass Schumacher schnell Hilfe erhielt und nach bisherigem Kenntnisstand keine Verschlechterung seines Zustandes eingetreten ist.

Fazit zur „Jetski Star WM“

Stefan Raabs Rückgriff auf seine alten Eventshow-Qualitäten ist bei den Zuschauern angekommen. Die Mischung aus prominenten Teilnehmern, echtem sportlichem Ehrgeiz und reichlich unfreiwilligem Wasserkontakt bescherte RTL einen klaren Quotenerfolg.

Überschattet wurde die Premiere von Ralf Schumachers ausgekugelter Schulter. Der Ex-Rennfahrer musste zwar ins Krankenhaus, wurde dort nach Angaben des Senders aber nur kontrolliert.

Für Schumacher war der Wettbewerb beendet. Für Stefan Raab dürfte die „Jetski Star WM“ nach diesen Einschaltquoten dagegen eher der Beginn eines neuen RTL-Formats sein.

Textquellen: RTL: So geht es Ralf Schumacher nach seinem Sturz, RTL: Ergebnisse und Höhepunkte der „Jetski Star WM“, RTL Media: Einschaltquoten der ersten „Jetski Star WM“, Welt: Ralf Schumacher verletzt sich bei der Raab-Show, RTL Media: Ankündigung und Konzept der Eventshow // Bildquellen: RTL / Raab Entertainment / Julia Feldhagen, KI-generiert (Titelbild), Willi Weber


Zusammenfassung

Ralf Schumacher hat sich bei Stefan Raabs erster „Jetski Star WM“ die Schulter ausgekugelt. Der Ex-Rennfahrer wurde medizinisch behandelt und im Krankenhaus kontrolliert. Für RTL wurde die Live-Show trotz des Unfalls zum Quotenerfolg.

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