Patrick Stewart ist gestorben.

Patrick Stewart ist tot: Abschied von unserem Captain Picard

2 Min. Lesezeit

Manche Nachrichten treffen einen als Fan besonders. Patrick Stewart ist tot. Für mich als »Star Trek«-Fan ist das ein trauriger Abschied von einem Schauspieler, der dieser besonderen Zukunftsvision ein unverwechselbares Gesicht gegeben hat.

Sir Patrick Stewart starb am 28. Oktober 2026 im Alter von 86 Jahren in seinem Zuhause in Los Angeles. Das teilte sein Umfeld am folgenden Tag mit. In der Erklärung werden Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz genannt. Seine Frau Sunny war bei ihm.

Der Captain, der mit Haltung führte

Ab 1987 spielte Stewart Captain Jean-Luc Picard in »Star Trek: The Next Generation«. Es folgten Kinofilme und schließlich die Rückkehr in »Star Trek: Picard«. Auch als Professor Charles Xavier in den »X-Men«-Filmen wurde er einem Millionenpublikum vertraut. Seine künstlerischen Wurzeln lagen auf der Theaterbühne, unter anderem bei der Royal Shakespeare Company.

Picard steht für eine Art von Führung, die mich an »Star Trek« besonders anspricht: zuhören, nachdenken, Verantwortung übernehmen. Einer, der selbst unter Druck an Verständigung und Menschlichkeit festhält. Stewart verlieh dieser Figur die nötige Autorität, aber auch Wärme und Verletzlichkeit.

Für mich gehört dazu die Hoffnung, die »Star Trek« ausmacht: dass wir als Menschheit dazulernen können. Dass Vernunft und Neugier eine Zukunft haben. Patrick Stewart hat diese Hoffnung als Picard verkörpert.

Danke dafür, Captain.

Textquellen: Reuters, People // Bildquelle: Shutterstock


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