Bradley Cooper als Leonard Bernstein im Schauspiel- & Regie-Meisterwerk »Maestro«

Maestro Bradley Cooper Bernstein Kritik Filmempfehlung Netflix Kino Sucy Pretsch Magazin Blog

Bradley Cooper als Leonard Bernstein im Schauspiel- & Regie-Meisterwerk »Maestro« – Der Film erzählt die Geschichte von Leonard Bernstein und dessen Frau Felicia Montealegre Cohn Bernstein, deren furchtlose Liebe ein ganzes Leben lang hielt. Mit seiner tiefgreifenden Darstellung von Familie und Liebe ist Maestro eine Hommage an das Leben und die Kunst.

Maestro seit Nikolaus in ausgewählten Kinos und ab 20. Dezember 2023 nur auf Netflix

Das Werk Maestro von Bradley Cooper ist eine ehrerbietige Hommage an den außergewöhnlichen Dirigenten Leonard Bernstein. Der Film bietet ein facettenreiches Porträt über die Persönlichkeit hinter dem musikalischen Genie und beleuchtet zudem die komplexe Beziehung zwischen Bernstein und seiner Frau Felicia.

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Maestro – BTS – (L to R) Bradley Cooper as Leonard Bernstein (Director/Writer/Producer), Cinematographer Matthew Libatique and Carey Mulligan as Felicia Montealegre on the set of Maestro. Cr. Jason McDonald/Netflix © 2023.

Am 30. November wurde in Berlin exklusiv auf Einladung von Netflix und der Deutschen Grammophon, welche bereits zahlreiche Alben von Leonard Bernstein sowie den Soundtrack zum Film veröffentlicht hat, eine besondere Vorführung des Films “Maestro” abgehalten.

Bradley Cooper übernimmt Regie und Hauptrolle, Carey Mulligan als seine Frau

Bradley Cooper übernimmt bei Maestro nicht nur die Regie (seine zweite Regiearbeit), sondern auch die Hauptrolle. Ähnlich wie bei seinem Oscar-prämierten Film “A Star Is Born”. Carey Mulligan spielt Leonard Bernsteins Ehefrau. In weiteren Rollen sind unter anderem Matt Bomer, Maya Hawke, Sarah Silverman und Josh Hamilton zu sehen.

Neben Bradley Cooper fungieren auch Martin Scorsese, Steven Spielberg, Fred Berner, Amy Durnin und Kristie Macosko Krieger als Produzent*innen. Der offizielle Soundtrack von Maestro, der Werke von Bernstein, Mahler und Beethoven beinhaltet und vom London Symphony Orchestra, dem London Symphony Chorus sowie den Wiener Philharmonikern und New York Philharmonic unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin aufgenommen wurde, ist beim Label Deutsche Grammophon erhältlich.

Bradley Cooper als Leonard Bernstein im Schauspiel- & Regie-Meisterwerk »Maestro« – eine Kritik

In der letzten Phase von Maestro, Bradley Coopers filmischer Huldigung an den legendären Dirigenten Leonard Bernstein, findet eine Szene statt, in welcher Bernstein Mahlers 2. Symphonie leitet – ein Auftritt von unvergesslicher Intensität, festgehalten auf Youtube und abgehalten in der Ely Cathedral.

Cooper imitiert Bernstein bis ins kleinste Detail: seine Gestik ist wild und energiegeladen, die Haare fliegen umher und Schweißtropfen spritzen durch die Luft – genau wie die Kamera, welche zunächst minutenlang ganz nah am Gesicht von Cooper verharrt und dabei all die Emotion des Augenblicks einfängt.

Anschließend zoomt sie weit heraus und zeigt den gesamten Raum: das vollständige Orchester spielt dort sein Stück während hunderte Statisten sitzen. Dieser spektakuläre Moment ist sowohl musikalisch als auch filmisch atemberaubend; er verdeutlicht zugleich Coopers künstlerische Ambition als Regisseur und Schauspieler – sehr gelungen!

Auch wenn zuletzt eher seine Nasenprotese im Zentrum des Geredes war, so könnte dieses Werk eventuell den Oscar bedeuten für Cooper. Er wurde bereits neunmal für den Oscar nominiert, dank seiner Leistungen als Schauspieler, Produzent und Drehbuchautor. Dieses Mal hofft er endlich auf einen Gewinn. In seinem aktuellen Projekt Maestro übernimmt Cooper wie beschrieben nämlich nicht nur die Hauptrolle, spielt selbst Klavier und führt Regie. Außerdem hat er am Drehbuch mitgewirkt und die Musik kuratiert – eine Sammlung von originellen Kompositionen des renommierten Bernstein statt der üblichen Soundtracks.


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