+++ Die Doku „Staatenlos – Kein Pass, keine Rechte“ zeigt ihre Geschichten und den Alltag ohne Staatsangehörigkeit +++
Moussa stammt aus Libyen und gehört der Tuareg-Volksgruppe an. Seit zehn Jahren lebt er in Deutschland. Er kämpft für die Anerkennung seiner Identität. Christiana ist ebenfalls staatenlos. Sie wurde vor 30 Jahren in Deutschland geboren. Was heißt es, ohne Staatsangehörigkeit zu leben? Die „37°“-Dokumentation „Staatenlos – Kein Pass, keine Rechte“ geht genau dieser Frage nach.
»37°«-Doku: Leben ohne Pass – Wenn Identität zur Herausforderung wird

Moussa wurde 1985 in Libyen geboren. Seine Familie gehört den Tuareg an. Sie wurden nie ins staatliche Melderegister eingetragen. Deshalb erhielt Moussa keine offiziellen Papiere. 2015 flieht er nach Deutschland und beginnt ein neues Leben in Dresden. Er integriert sich gut und engagiert sich ehrenamtlich. Doch seine Identität bleibt lange ungeklärt. Immer wieder muss er zur Ausländerbehörde, um seinen Aufenthaltsstatus zu verlängern.
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Christiana wurde 1994 in München geboren. Auch sie ist staatenlos. Ihre Eltern flohen aus Westafrika und hatten keine gültigen Papiere. So wurde Christiana automatisch staatenlos. Für sie bedeutet das: kein Wahlrecht und keine echte Teilhabe. Der Alltag ist voller Hürden. Doch Christiana zieht sich nicht zurück. Sie wird zur Stimme der Staatenlosen. 2021 gründet sie die Plattform „Statefree.world“. Dort vernetzt sie Betroffene und klärt auf. Politisch engagiert sie sich ebenfalls stark.
Die Dokumentation zeigt, wie schwer das Leben ohne Pass ist. Sie erzählt von Mut, Hoffnung und dem Kampf um Rechte. Wer mehr erfahren will, sollte den Film nicht verpassen!
Der Film von Maike Conway läuft am Dienstag, 9. September 2025, um 22.15 Uhr im ZDF
Ab 8.00 Uhr am Sendetag ist er auch im ZDF-Streaming-Portal verfügbar
Textquelle: ZDF // Bildquelle: ZDF / Simon Koy, Tobias Tempel