+++ Wie Glück im Gehirn entsteht – und warum es längst wissenschaftlich erforscht wird +++ Was Harald Lesch in „Terra X“ über Zufriedenheit, Messbarkeit und Wege dahin zeigt +++
Glück ist mehr als ein Neujahrswunsch, es ist ein eigenes Forschungsfeld. In der Glücksforschung untersuchen Fachleute, wie Glück entsteht und wie es messbar wird. Auch Harald Lesch widmet sich diesem Thema in „Terra X: Harald Lesch … sucht das Glück“. Die Folge ist im ZDF-Streaming-Portal ab Montag, 12. Januar 2026, abrufbar. Im ZDF läuft die Sendung am Dienstag, 13. Januar 2026, um 22.45 Uhr.
Glücksforschung im TV: »Terra X: Harald Lesch … sucht das Glück« zeigt, was Menschen zufrieden macht

Was geschieht im Körper, wenn Menschen glücklich sind? Forschende beschreiben dann ein intensives Aktivitätsmuster im Gehirn. Daran sind besonders drei Botenstoffe beteiligt: Serotonin, Dopamin und Oxytocin. Sie beeinflussen Stimmung, Motivation und Bindung zwischen Menschen.
Lässt sich dieses gute Gefühl künstlich anstoßen? Medizinerinnen und Mediziner beschäftigen sich dabei mit dem Vagusnerv. Er verläuft vom Gehirn bis in den Bauchraum. Eine Stimulation dieses Nervs wird als mögliche Methode gegen Stress und Müdigkeit untersucht. Sie soll auch positive Effekte auf das Wohlbefinden haben. Ob dadurch tatsächlich ein gezielter „Glücksmoment“ entsteht, wird wissenschaftlich weiter geprüft.
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Glück ist längst ein Thema für Soziologie, Medizin und Politik. Eine zufriedene Bevölkerung gilt heute als wichtiger Indikator für gesellschaftliche Entwicklung. Für Studien wie den „World Happiness Report“ werden Menschen direkt befragt. Sie geben an, wie zufrieden sie mit ihrem Leben auf einer Skala von null bis zehn sind. So entstehen internationale Ranglisten zur subjektiven Lebenszufriedenheit. Die Frage bleibt jedoch, ob alle Facetten von Glück so erfasst werden können.
Was trägt am meisten zum Glück bei? Liegt es vor allem am Einkommen? Oder spielt die Gesundheit die größte Rolle? Repräsentative Umfragen zeigen ein differenzierteres Bild. Geld und Gesundheit sind wichtig, erklären aber nicht alles.
Harald Lesch geht in der Sendung diesen Fragen nach. Er sucht nach weniger offensichtlichen Faktoren für ein glückliches Leben. Dazu gehört zum Beispiel, wie Beziehungen, Sinnfragen und Alltagserfahrungen zusammenspielen. Die Erkenntnis: Es gibt viele Wege zum Glück, und welcher Weg passt, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
FAQ: Glück und die glücklichsten Länder der Welt

1. Was misst der „World Happiness Report“ eigentlich genau?
Der „World Happiness Report“ basiert vor allem auf Befragungen zur subjektiven Lebenszufriedenheit. Menschen aus über 140 Ländern bewerten auf einer Skala von 0 bis 10, wie zufrieden sie insgesamt mit ihrem Leben sind. Zusätzlich werden Faktoren wie Einkommen, soziale Unterstützung, Freiheit, Korruption, Gesundheit und Großzügigkeit berücksichtigt. Aus diesen Daten werden Durchschnittswerte berechnet, die dann das Ranking der Länder bestimmen.
2. Welche Länder gelten aktuell als die glücklichsten der Welt?
Laut World Happiness Report liegt Finnland weiterhin auf Platz 1. Es gilt als glücklichstes Land der Welt. [2–5]
Dahinter folgen konstant andere nordeuropäische Staaten wie Dänemark, Island, Schweden und die Niederlande. [1, 4, 5]
Diese Länder bilden seit Jahren die Spitzengruppe in den internationalen Ranglisten.
3. Warum schneidet Finnland so gut ab?
Finnland landet seit mehreren Jahren auf dem ersten Platz des World Happiness Report. [2–5] Genannt werden dafür unter anderem ein hohes Vertrauen in Institutionen, eine gute soziale Absicherung und geringe Korruption. Hinzu kommen laut OECD-Daten eine ausgewogene Work-Life-Balance, ein gutes Bildungssystem und eine intakte Umwelt. [2]
4. Was verbindet die Länder in den Top 10 der glücklichsten Staaten?
Viele der Top-Länder sind Wohlfahrtsstaaten mit starkem sozialen Netz und hoher sozialer Sicherheit. Sie haben vergleichsweise geringe Einkommensunterschiede und ein hohes Vertrauen in Politik.
5. Bedeutet ein hoher Glücksindex, dass dort alle Menschen glücklich sind?
Nein. Der World Happiness Report arbeitet mit Durchschnittswerten. Das heißt: Nicht jede Person in einem „glücklichen“ Land ist automatisch zufrieden. Auch in Spitzenländern gibt es Armut, Einsamkeit, psychische Belastungen und soziale Probleme. Das Ranking zeigt vor allem, dass die Rahmenbedingungen im Schnitt günstiger für ein zufriedenes Leben sind.
FAQ-Quellen:
[1] BBC Science Focus — The top 10 happiest countries in the world 2025 (Abruf: 08.01.2026) — https://www.sciencefocus.com/science/the-top-10-happiest-countries-in-the-world
[2] CNBC — World Happiness Report 2024: Finland is the happiest country (20.03.2024) — https://www.cnbc.com/2024/03/20/happiest-countries-world-happiness-report-2024.html
[3] U.S. News — These Are the World’s Happiest Countries. Finland Is – Again (Abruf: 08.01.2026) — https://www.usnews.com/news/best-countries/articles/2025-03-20/finland-is-no-1-u-s-falls-in-world-happiness-report-rankings
[4] CNN — These are the world’s happiest countries in 2025 (Abruf: 08.01.2026) — https://www.cnn.com/travel/worlds-happiest-countries-2025-wellness
[5] Global Finance Magazine — Happiest Countries In The World 2025 (Abruf: 08.01.2026) — https://gfmag.com/data/happiest-countries/
Textquelle: ZDF // Bildquelle: ZDF, Shutterstock
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Zusammenfassung
In „Terra X: Harald Lesch … sucht das Glück“ geht Harald Lesch der Frage nach, was Glück aus Sicht der Forschung ist. Die Sendung zeigt, was im Gehirn bei Glücksgefühlen passiert und welche Rolle Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin und Oxytocin spielen. Außerdem wird erklärt, wie Studien wie der „World Happiness Report“ Zufriedenheit messen und warum Geld und Gesundheit allein nicht glücklich machen. Zentrale Botschaft: Es gibt viele Wege zum Glück – die Forschung liefert Bausteine, den eigenen Weg muss jeder selbst finden.