+++ RTL jubelt über Rekordquoten im Dschungelcamp 2026 +++ Gil Ofarim sorgt mit Schweige-Deal für Zündstoff am Lagerfeuer +++
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Das Dschungelcamp ist zurück – und ganz Deutschland hängt wieder vor dem Fernseher. Kakerlaken, Tränen, Lagerfeuer-Beichten: Auch 2026 liefert „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ wieder alles, was Boulevard-Herzen höher schlagen lässt. Die neue Staffel sorgt für Rekordquoten, hitzige Diskussionen – und einen Kandidaten, der mitten im Sturm steht: Gil Ofarim.
Dschungelcamp: Quoten-Rekord – und Gil Ofarim schweigt eisern zum Davidstern-Skandal
Am Montagabend konnte die Konkurrenz praktisch einpacken. „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ lockte 4,37 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ab drei Jahren vor die Bildschirme, in der Spitze waren sogar bis zu 4,72 Millionen Menschen dabei. In der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen holte die Live-Show starke 29,4 Prozent Marktanteil, bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte das Dschungelcamp sensationelle 34,9 Prozent Marktanteil – der zweitbeste Wert der gesamten Staffel. Damit war die Folge nicht nur deutlich stärker als die 11. Ausgabe im Vorjahr, sie legte auch klar im Vergleich zum Montag der Vorwoche zu. RTL sicherte sich damit souverän die Marktführerschaft in der Primetime bei den 14- bis 59- und 14- bis 49-Jährigen.
„Die Stunde danach“ punktet ebenfalls
Auch nach der Hauptshow blieben viele Fans dran. „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Die Stunde danach“ konnte nahtlos an den Erfolg anknüpfen. Der Live-Talk erreichte 2,26 Millionen Menschen und verbuchte damit die zweithöchste Gesamtreichweite der Staffel. Bei den 14- bis 59-Jährigen kam die Sendung auf sehr starke 24,0 Prozent Marktanteil, in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurden 29,1 Prozent gemessen – ebenfalls ein zweitstarker Staffelwert. Damit war der Talk in allen drei Zielgruppen deutlich erfolgreicher als am Vortag und bestätigte den Dschungel-Erfolg auch im Spätprogramm.

Dschungelcamp: Quoten-Rekord – und Gil Ofarim schweigt eisern zum Davidstern-Skandal
Während die Quoten explodieren, konzentriert sich die öffentliche Diskussion auf einen Mann: Gil Ofarim. Seit dem 23. Januar 2026 ist der Musiker im Dschungelcamp zu sehen und sorgt dort für reichlich Gesprächsstoff. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer hoffen auf Antworten zum Davidstern-Skandal und wollen wissen, was damals wirklich in dem Leipziger Hotel passiert ist. Doch im Camp stellt Gil immer wieder klar, dass er dazu nichts sagen dürfe. Grund sei eine Verschwiegenheitserklärung, an die er sich vertraglich gebunden fühle. Über diesen angeblichen Schweige-Deal wird seit Tagen wild spekuliert, nun meldet sich sogar der RTL-Unterhaltungschef zu Wort.
RTL-Unterhaltungschef Küttner: „Wir nehmen es, wie es kommt“
Wusste RTL von dieser Verschwiegenheitsverpflichtung, bevor Gil ins Camp einzog? RTL-Unterhaltungschef Markus Küttner widerspricht im Gespräch mit „DWDL“. Von einer Verschwiegenheitsverpflichtung habe er nichts gewusst, erklärt er. Gleichzeitig gibt er sich gelassen: Man nehme die Situation, wie sie sei, und wer wisse schon, was in den nächsten Tagen noch passiere. Trotz des Schweigens ist RTL froh über Gils Teilnahme. Küttner betont, dass der Musiker schon lange auf der Wunschliste der Show stand. Gil Ofarim sei bereits lange vor der Leipzig-Geschichte für das Dschungelcamp im Gespräch gewesen, seit mehr als zehn Jahren werde er immer wieder angefragt. Seine Biografie und sein Werdegang seien spannend, daran habe sich nichts geändert.
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Skandal-Faktor als Teil des Dschungel-Konzepts
Dass das Dschungelcamp auf polarisierende Persönlichkeiten setzt, ist kein Zufall. Küttner erinnert an einen früheren Fall: Schauspielerin Ingrid van Bergen. Sie zog vor 18 Jahren ins Camp ein und stellte im Vorfeld eine klare Bedingung: Über die alte Mord-Geschichte wolle sie im Dschungel auf keinen Fall sprechen. RTL akzeptierte das, weil sie als Person interessant genug war. Am Ende kam es anders: Nach einigen Tagen vertraute sie ihren Mitcampern dann doch ausführlich die Geschichte an – natürlich vor laufenden Kameras. Genau solche unerwarteten Momente machen für viele Fans den besonderen Reiz des Formats aus.
Boykott-Aufrufe – und doch Traumquoten
Im Vorfeld der aktuellen Staffel gab es laute Kritik in den sozialen Netzwerken. Zahlreiche Menschen riefen dazu auf, die Show zu boykottieren, weil Gil Ofarim mitmacht. Doch die Realität sieht anders aus: Statt Einbruch präsentiert sich die Staffel in absoluter Bestform. Die Quoten sind extrem hoch, das Dschungelcamp dominiert die Primetime und sorgt täglich für Gesprächsstoff. Im Camp selbst wird Gil immer wieder mit dem Leipziger Thema konfrontiert, vor allem Mitcamperin Ariel spricht ihn wiederholt darauf an. Doch der Musiker bleibt hart, blockt jede Nachfrage ab und hält eisern an seinem Schweigen fest. Ob er dieses Schweigen wirklich bis zum Finale durchhält oder der Druck im Camp irgendwann zu groß wird, dürfte die Lagerfeuer-Gespräche in den nächsten Tagen noch spannender machen.
Textquellen: RTL, Focus // Bildquelle: RTL
Zusammenfassung
Das Dschungelcamp 2026 feiert Traumquoten, „Die Stunde danach“ legt stark nach – von Boykott keine Spur. Stattdessen steht Kandidat Gil Ofarim im Mittelpunkt: Wegen einer angeblichen Verschwiegenheitserklärung schweigt er zum Davidstern-Skandal und sorgt damit für noch mehr Zündstoff im Camp.