Dschungelcamp-Finale: „Wenn Gil gewinnt, haben wir hier Bürgerkrieg“

Wird Gil Ofarim der umstrittenste Dschungelkönig aller Zeiten? +++ Dschungelcamp-Finale: „Wenn Gil gewinnt, haben wir hier Bürgerkrieg“

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Während andere Formate um jede Zuschauerin und jeden Zuschauer kämpfen, sonnt sich das Dschungelcamp 2026 in Traumquoten: Über vier Millionen Menschen schalten Abend für Abend ein, RTL sichert sich regelmäßig den Primetime-Sieg, in der werberelevanten Zielgruppe klettern die Marktanteile auf über 30 Prozent. Kurz: Das Lagerfeuer brennt heißer denn je – und mitten in diesem Quoten-Hype sorgt einer für maximalen Zündstoff: Gil Ofarim.

Der Einzug des Sängers ins Finale dieses Dschungelcamps spaltet das Publikum – und bringt selbst abgebrühte TV-Gesichter an ihre Grenzen. In der Aftershow „Die Stunde danach“ findet ZDF-Star Lutz van der Horst drastische Worte für das Szenario eines Gil-Sieges.

Dschungelcamp-Finale: „Wenn Gil gewinnt, haben wir hier Bürgerkrieg“

Die Finalisten stehen fest: Nach dem Aus für Simone Ballack und Patrick Romer kämpfen nur noch Hubert Fella, Samira Yavuz und Gil Ofarim um die heiß begehrte Dschungel-Krone.
Vor allem Gils Finaleinzug wird im Studio und in den sozialen Netzwerken heiß diskutiert. In der Aftershow-Runde sitzt unter anderem Lutz van der Horst, bekannt aus der „heute-show“ und diversen satirischen Talkshow-Auftritten. Der 50-Jährige haut einen Satz raus, der sitzt:

Gleichzeitig stellt van der Horst klar, dass er weder „Gil-Hasser noch Befürworter“ sei. Vielmehr wundert er sich lautstark darüber, „was denn da draußen los ist“ – angesichts der offensichtlich großen und hochaktiven Fangemeinde, die Gil Runde um Runde im Camp hält.

Wird Gil Ofarim der umstrittenste Dschungelkönig aller Zeiten? +++ Dschungelcamp-Finale: „Wenn Gil gewinnt, haben wir hier Bürgerkrieg“
Gil Ofarim wird durch seine Gefühle überwältigt: Im Dschungeltelefon bricht ihm die Stimme, als er sagt: Papa kommt bald nach Hause.

Nicht nur Comedian Lutz van der Horst rätselt über Gils Dschungel-Erfolg. Auch im Camp und im Umfeld der Show wird heiß darüber spekuliert, wie er es bis ins große Finale schaffen konnte. Lilly Becker, Dschungelkönigin von 2025, liefert in der Show eine klare Analyse:

Gil sei stets ruhig geblieben, selbst unter Dauerbeschuss und trotz zahlreicher Provokationen. In den Prüfungen habe er abgeliefert, Durchhaltevermögen gezeigt und nie gekniffen. Ihr Fazit: „Er hat alles richtig gemacht. Deswegen ist es schwierig, ihn zu kritisieren.“

Auch am 16. Tag des Dschungelcamps dreht sich vieles um nur einen Namen: Gil. Am Lagerfeuer geht Simone Ballack in die Offensive und spricht das Unbehagen vieler direkt aus: Sie erinnert daran, dass Gil vor der Staffel massiven Hass im Netz abbekommen habe – und jetzt plötzlich vom Publikum getragen werde. „Ich verstehe es nicht, vor der Show hast du Hasstiraden bekommen – zu: du bist immer noch da“, sagt sie offen.

Gil selbst wirkt sichtlich überrascht von der Unterstützung der Zuschauerinnen und Zuschauer und davon, dass er noch immer Teil des Quintetts der letzten Tage ist. „Was ist da draußen los?“, wirft Simone in die Runde – eine Frage, die offenbar auch im Netz für Diskussionsstoff sorgt.

Simone geht noch einen Schritt weiter. In ihren Augen habe sich Gil in der ersten Woche eher zurückgezogen, fast devot verhalten – für sie ein Signal eines schlechten Gewissens. Ihre Vorwürfe: „Jetzt, wo du merkst, für dich wird angerufen, wechselt sich dein Verhalten in etwas Positiveres – was für dich gut ist, aber für uns schwer nachzuvollziehen.“

Gil widerspricht entschieden. Sein Argument: Nicht der Zuspruch der Zuschauer habe ihn verändert, sondern das Verhalten der Mitcamper. Erst als sich der Umgang im Camp ihm gegenüber gebessert habe, habe er sich geöffnet und mehr von sich gezeigt.

Ob Held, Antiheld oder einfach nur cleverer Stratege – Gil Ofarim polarisiert wie kaum ein anderer Kandidat dieser Staffel. Während die Quoten weiter durch die Decke gehen und RTL sich genüsslich die Hände reibt, spitzt sich im Camp alles auf ein Finale mit Gänsehautmomenten und potenziellen Schockmomenten zu.

Fest steht: Wenn am Ende tatsächlich Gil Ofarim die Dschungel-Krone aufgesetzt bekommt, dürfte die Diskussion erst richtig losgehen – auf Social Media, in jedem Podcast und in so manchem Blog, der schon jetzt nur ein Thema kennt: diesen Mann, der trotz aller Widerstände einfach nicht aus dem Dschungel zu kriegen ist.

Textquellen: RTL, Focus // Bildquelle: RTL


Zusammenfassung

Das Dschungelcamp 2026 fährt Traumquoten ein, doch vor allem Finalist Gil Ofarim sorgt für Zündstoff. Sein Einzug ins Finale spaltet Fans, Mitcamper und TV-Gesichter: ZDF-Satiriker Lutz van der Horst spricht sogar scherzhaft von „Bürgerkrieg“, sollte Gil gewinnen. Während Dschungelkönigin 2025 Lilly Becker Gils Ruhe, Durchhaltevermögen und starke Prüfungsleistungen lobt, stellt Simone Ballack am Lagerfeuer sein Verhalten infrage und wirft ihm einen Wandel je nach Zuschauervoting vor. Gil betont dagegen, er habe sich nur geöffnet, weil sich das Verhalten der Mitcamper ihm gegenüber verändert habe. So steuert das quotenstarke Camp auf ein Finale zu, in dem Gil zur wohl umstrittensten möglichen Dschungel-Krone der Staffel werden könnte.

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